Ein Selbstversuch
Andreas Altmann
Ich wollte ja nur mehr über Bücher schreiben, die mich begeistern. Diesen Vorsatz breche ich hiermit gleich einmal, denn "Triffst du Buddha, töte ihn!" hat mich zwischendurch auch total genervt. Denn fühle ich mich auf einer Seite total verstanden, ja finde mich in Altmanns Erfahrungen komplett wieder, könnte ich ihn beim Lesen der nächsten nächsten Seite schlagen, weil ich mir denke "Du hast ja gar nichts verstanden!". Tja... Hier meine Liebslingsstellen:
Zuhause ist überall
Barbara Coudenhove-Kalergi
"Die Tschechen, das sind für uns die 'kleinen Leute'. Etwas unwiderstehlich Komisches haftet ihnen an. Man mus immer lachen über sie. Der derbe Witz ihrer Sprache ist eine unerschöpfliche Quelle des Vergnügens. Eigentlich alles, was man auf Tschechisch erzählt, ist komisch, schon dadurch allein wird eine Geschichte witzig. Etwas Erhabenes oder gar Pathetisches auf Tschechisch zu sagen ist praktisch unmöglich, und wenn es jemand versucht, ist es erst recht lächerlich.
"Die Tschechen, das sind für uns die 'kleinen Leute'. Etwas unwiderstehlich Komisches haftet ihnen an. Man mus immer lachen über sie. Der derbe Witz ihrer Sprache ist eine unerschöpfliche Quelle des Vergnügens. Eigentlich alles, was man auf Tschechisch erzählt, ist komisch, schon dadurch allein wird eine Geschichte witzig. Etwas Erhabenes oder gar Pathetisches auf Tschechisch zu sagen ist praktisch unmöglich, und wenn es jemand versucht, ist es erst recht lächerlich.
Buchstabenpuppe reloaded.
Mein letzter Post ist über ein Jahr her. In dem Jahr ist viel passiert, viele schöne Dinge, die mir nicht genug Zeit gelassen haben, meiner Lieblingsbeschäftigungen nachzugehen, dem Lesen. Und wenn sich mal ein Buch auf mein Nachtkasl verirrt hat, hatte ich keine Lust darüber zu schreiben.
So startet heute eine neue Ära der Buchbesprechungen: ich mache keine mehr. Bücher, die ich nicht toll finde, werden nicht besprochen. Und aus Büchern, die mein Herz gewinnen, zitiere ich hier meine Lieblingspassagen. Denn Literatur spricht doch am besten immer noch für sich selbst.
So startet heute eine neue Ära der Buchbesprechungen: ich mache keine mehr. Bücher, die ich nicht toll finde, werden nicht besprochen. Und aus Büchern, die mein Herz gewinnen, zitiere ich hier meine Lieblingspassagen. Denn Literatur spricht doch am besten immer noch für sich selbst.
Die Zeit, die Zeit
Martin Suter
Wer kennt ihn nicht,
den Wunsch die Zeit zurückzudrehen, um eine Entscheidung rückgängig zu machen,
die sich als falsch erwiesen hat. Oder zumindest als schmerzbringend. Denn was
ist schon falsch? Und was richtig? Und wer entscheidet das?
Die Frauen von Picasso
Gertraude Clemenz-Kirsch
Vor ein paar Tagen hat
mir jemand, der mir sehr wichtig ist, eine Geschichte erzählt, die so schön
ist, dass sie mich zu Tränen rührt. Und weil in dieser Geschichte Picasso
vorkommt, und ich so gut wie nichts über diesen Menschen weiß, habe ich mir
nicht nur „Surviving Picasso“ angeschaut, sondern auch durch „Die Frauen von
Picasso“ mehr darüber erfahren, was Pablo für ein Mann war, und wie er seine
Beziehungen zu führen pflegte. Sehr interessant – vor allem, dass ich das
ausgerechnet jetzt erlebe...
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