<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-8570023317094540820</id><updated>2012-01-11T17:47:43.047+01:00</updated><title type='text'>Buchstabenpuppe</title><subtitle type='html'>hat zuletzt gelesen:</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://buchstabenpuppe.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8570023317094540820/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://buchstabenpuppe.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>Buchstabenpuppe</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00028769734351382106</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>41</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8570023317094540820.post-4030929930520083956</id><published>2012-01-11T17:40:00.004+01:00</published><updated>2012-01-11T17:47:43.057+01:00</updated><title type='text'>Anatomie einer Affäre</title><content type='html'>Anne Enright&lt;br /&gt;(aus dem Englischen von&amp;nbsp; Petra Kindler und Hans-Christian Oeser)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Ich weiß nicht genau, was ich von „Anatomie einer Affäre“ halten soll. Als ich das Buch entdeckt habe, bin ich ganz gierig gewesen, es zu lesen. Und was ist geblieben? Jetzt, zwei Wochen, nachdem ich es ausgelesen habe, kann ich mich kaum mehr an das Ende erinnern. Aber ich glaube nicht, dass das an dem Buch liegt. Wohl schon eher an mir und meiner Kunst des Verdrängens.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gina lebt in Enniskerry, einer kleinen Stadt in Irland. Sie ist jung, glücklich und verliebt. Verliebt in Connor.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf einer Gartenparty ihrer Schwester Fiona sieht sie ihn zum ersten Mal – Seán Vallely. Schon bei der ersten Begegnung mit ihm (und seiner Frau Aileen und seiner Tochter Evie), ist da etwas, das Gina nicht benennen kann. Etwas, dem sie aber auch keine große Bedeutung beimisst. Schließlich ist sie verliebt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jahre später – Gina und Connor haben geheiratet – treffen sich Gina und Seán wieder. Er hat als Berater bei ihr in der Firma zu tun. Und das, was da schon von Anfang an war, entwickelt sich. Sie flirten, gehen manchmal zusammen etwas trinken, beginnen, sich aufeinander zu freuen, jeden Tag ein bisschen mehr. Und irgendwann kommt es zu dem, was unausweichlich ist: Sie schlafen miteinander.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was dann passiert, kennt jeder, der so etwas schon einmal erlebt hat. Zuerst versuchen die beiden, sich dagegen zu wehren. Schließlich sind sie beide verheiratet. Sie schaffen es aber nicht und es entspinnt sich eine leidenschaftliche Affäre.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und dann, am Ende – eine Affäre hat immer ein Ende – passiert das, was laut aller Frauenzeitschriften in Affären so gut wie nie passiert: Seán verlässt Frau und Kind. Aber nicht so wie man sich das als verletzliches, lesendes, Happy-End-herbeihoffendes Mädchen wünscht. Nicht mit Bomben und Granaten voller Liebe und Leidenschaft für Gina. Nein. Erst nach Jahren, die beide zermürbt haben. Und man hat das Gefühl, dass Seán nur bei Gina einzieht, weil er nicht weiß, wo er sonst hin soll. Und dann: Alltag...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und das ist es, dieses unbefriedigende Ende, das ich ein bisschen verdrängt habe, das ich noch einmal nachlesen musste, um über dieses Buch zu schreiben. Dieses Ende stimmt mich eigentlich sehr nachdenklich und ein bisschen wehmütig. Weil es den Übergang von einer heftigen leidenschaftlichen Liebesbeziehung hin zu einem Alltag beschreibt, von dem man nicht weiß: Hasst man ihn, weil das alles ist, was vom Besten, das man je hatte, übrig geblieben ist? Oder soll man ihn lieben, den Alltag? Weil Ruhe eingekehrt und der geliebte Mensch bei einem ist. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf diese Frage, die ich mir selber schon so oft gestellt habe, hat mir auch „Anatomie einer Affäre“ keine Antwort gegeben. Und ich glaube, eine Antwort auf diese Frage könnte ich ohnehin nur glauben, wenn sie tief aus mir selbst und aus tatsächlich erlebtem Leben kommt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8570023317094540820-4030929930520083956?l=buchstabenpuppe.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://buchstabenpuppe.blogspot.com/feeds/4030929930520083956/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://buchstabenpuppe.blogspot.com/2012/01/anatomie-einer-affare.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8570023317094540820/posts/default/4030929930520083956'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8570023317094540820/posts/default/4030929930520083956'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://buchstabenpuppe.blogspot.com/2012/01/anatomie-einer-affare.html' title='Anatomie einer Affäre'/><author><name>Buchstabenpuppe</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00028769734351382106</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8570023317094540820.post-3336435154960957734</id><published>2011-12-29T11:56:00.005+01:00</published><updated>2012-01-11T17:40:57.313+01:00</updated><title type='text'>Im Schatten des Mondlichts – Das Erwachen</title><content type='html'>J. J. Bidell&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Mein erstes Mal? Schnell. Spannend. Und es hat gar nicht weh getan. Meine große Liebe gilt zwar noch immer den nach Papier riechenden Buchstaben zwischen zwei Buchdeckeln, aber mein erstes E-book war gar nicht so schlecht. Das verdanke ich aber vor allem J. J. Bidells „Im Schatten des Mondlichts – Das Erwachen.“.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als Naomi Roberts – behütetes Kind und Sportskanone aus der Lüneburger Heide – ein Auslandssemester in Orono im amerikanischen Bundesstaat Main antreten will, filippt ihre Oma Leandra vollkommen aus. Um sie zurückzuhalten, erzählt sie ihrer Enkelin, sie sei ein Katzenmensch wie ihre Urgroßmutter Romina, und stünde kurz vor der ersten Verwandlung.&amp;nbsp; Naomi glaubt ihrer überbesorgten Großmutter kein Wort und tritt ihr Sportstipendium in Amerika an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dort findet sie nicht nur schnell neue Freunde, sondern verliebt sich auch zum ersten Mal – in Roman. Alles könnte perfekt sein, doch plötzlich verändert sich Naomis Leben grundlegend. Tatsächlich findet sie sich eines Nachts – es ist Vollmond – als Panther im Wald wieder. Und sie ist nicht allein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von Kai lernt sie nicht nur alles über die Geschichte der Katzenmenschen oder Praktisches wie Laufen und Springen, sondern auch, dass nicht alle Wesen, die sie für Freunde gehalten hat, auch welche sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Im Schatten des Mondlichts – Das Erwachen“ hat mir wirklich Spaß gemacht. Es ist eine kurzweilige kleine Geschichte , die mich zwischen Weihnachtsbaum und Festtagsschmaus dazu gebracht hat, an meinen Fingernägeln zu knabbern. Und mir eine Kindle-App für meinen Mac zuzulegen: Wer hätte das jemals für möglich gehalten?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber die Geschichte um Naomi hat mich nicht nur deshalb so gepackt, weil der Plot vor Spannung nur so strotzt, sondern auch, weil mich die mit viel Liebe beschriebenen Menschen und Orte sofort in ihren Bann gezogen haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Problem hab ich nur mit diesem ersten Teil einer als Trilogie angelegten Fantasy-Reihe: Der zweite Teil ist noch nicht veröffentlicht. Sch****!!!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=buchstabenpup-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;asins=B004XR5268&amp;nou=1&amp;ref=tf_til&amp;fc1=000000&amp;IS2=1&amp;lt1=_blank&amp;m=amazon&amp;lc1=AC29C1&amp;bc1=FFFFFF&amp;bg1=FFFFFF&amp;f=ifr" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8570023317094540820-3336435154960957734?l=buchstabenpuppe.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://buchstabenpuppe.blogspot.com/feeds/3336435154960957734/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://buchstabenpuppe.blogspot.com/2011/12/im-schatten-des-mondlichts-das-erwachen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8570023317094540820/posts/default/3336435154960957734'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8570023317094540820/posts/default/3336435154960957734'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://buchstabenpuppe.blogspot.com/2011/12/im-schatten-des-mondlichts-das-erwachen.html' title='Im Schatten des Mondlichts – Das Erwachen'/><author><name>Buchstabenpuppe</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00028769734351382106</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8570023317094540820.post-4086229267358861731</id><published>2011-12-27T10:59:00.003+01:00</published><updated>2011-12-29T11:57:11.203+01:00</updated><title type='text'>Der geschenkte Gaul</title><content type='html'>Bericht aus einem Leben&lt;br /&gt;Hildegard Knef&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Ich weiß nicht, ob mir schon jemals eine Buchverfilmung besser gefallen hat als das zugrundeliegende Buch. Jetzt ist es passiert. Nachdem ich letztes Jahr den Film über Hildegard Knefs Leben gesehen habe, hab ich mir das Buch zugelegt. Und jetzt werde ich es nicht zu Ende lesen. Auch etwas, das mir bisher fast noch nie passiert ist.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hilde will als Jugendliche eigentlich malen. Durch einen Zufall kommt sie zur Schauspielerei. Der Zweite Weltkrieg beginnt, sie verliebt sich in einen Nazi, sie übersteht den Krieg mit knapper Not, danach überlebt sie Hunger und Ruhr – auch nur mit knapper Not. Sie beginnt wieder Theater zu spielen, lernt einen tschechischen Amerikaner kennen und wandert aus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weiter bin ich nicht gekommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was mich gestört hat? Ich mag die Sprache nicht, in der die Autobiografie verfasst ist. Stakkato. Unfreundlich. Schwer zu lesen. Manchmal erinnert mich der Stil an Liedtexte. Dagegen hab ich nichts – bei Liedern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was mir gefehlt hat? Gefühle. Knef beschreibt Ereignisse, die wahrscheinlich eindrücklicher und lebensverändernder waren als alles, was ich in meinem ganzen Leben bisher erlebt habe. Aber sie erwähnt mit keinem Wort, was dabei in ihr vorging, was ihr Herz und ihre Seele bewegt hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und das ist es doch, was ein Leben ausmacht. Gefühle. Gute und schlechte. Nicht Namen und Ereignisse. Ich hätte gern mehr erfahren, aber ich mag nicht mehr weiterlesen. Es fühlt sich an wie Zeitverschwendung. Vielleicht sollte jemand, der nichts über sich preisgeben will, kein Buch über sein Leben schreiben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=buchstabenpup-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;asins=3548372716&amp;nou=1&amp;ref=tf_til&amp;fc1=000000&amp;IS2=1&amp;lt1=_blank&amp;m=amazon&amp;lc1=AC29C1&amp;bc1=FFFFFF&amp;bg1=FFFFFF&amp;f=ifr" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8570023317094540820-4086229267358861731?l=buchstabenpuppe.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://buchstabenpuppe.blogspot.com/feeds/4086229267358861731/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://buchstabenpuppe.blogspot.com/2011/12/der-geschenkte-gaul.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8570023317094540820/posts/default/4086229267358861731'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8570023317094540820/posts/default/4086229267358861731'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://buchstabenpuppe.blogspot.com/2011/12/der-geschenkte-gaul.html' title='Der geschenkte Gaul'/><author><name>Buchstabenpuppe</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00028769734351382106</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8570023317094540820.post-8419859838560303151</id><published>2011-11-22T19:21:00.003+01:00</published><updated>2011-12-27T11:01:19.296+01:00</updated><title type='text'>The Twilight Saga</title><content type='html'>&lt;style&gt; @font-face {  font-family: "Times New Roman";}@font-face {  font-family: "Cambria";}p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal { margin: 0cm 0cm 0.0001pt; font-size: 12pt; font-family: Cambria; }table.MsoNormalTable { font-size: 10pt; font-family: "Times New Roman"; }div.Section1 { page: Section1&lt;/style&gt;Stephenie Meyer&lt;br /&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Ja, auch ich... Nachdem ich in den letzten drei Wochen alle vier Bücher (noch einmal!) gelesen, und gestern an einem Tag alle vier Filme (einer fehlt noch, der letzte Band wird in zwei Teilen verfilmt) im Kino gesehen habe (natürlich und unbedingt nur im Original!!), bekenne ich öffentlich: I’ve been poisoned. Ich bin seit Jahren infiziert von Bella, Edward und Jacob, den Vampiren und Werwölfen, vom Märchen und der Liebe.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Die Kurzfassung: Bella, stink-normales linkisches High-School-Mädchen aus Phoenix, zieht zu ihrem Vater ins regnerische Forks. Dort lernt sie Edward Cullen kennen – den schönsten und ungewöhnlichsten Junge, den sie je gesehen hat. Er hat Superkräfte, eiskalte, blasse Haut, isst und trinkt nie, zumindest keine Menschen-Nahrung. Er ist ein Vampir, der sich mit seiner „Vegetarier“-Familie (sie trinken nur Tier-Blut) in der Stadt integriert hat. Die beiden Teenager (na ja, eigentlich ist Edward 109) verlieben sich unsterblich ineinander, und das Drama nimmt seinen Lauf.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Vampire sind nämlich nicht die einzigen Monster in Forks. Bella findet heraus, dass Jacob – ihr Freund aus Kindertagen – und einige seine Quileute-Freunde sich in Werwölfe verwandeln können, die die Blutsauger jagen und töten, um ihren Stamm und die Menschen in der Stadt zu beschützen. Vor langer Zeit haben die Wölfe allerdings einen Pakt mit den Cullens geschlossen, der Frieden garantiert, solange kein Mensch durch die Vampire zu Schaden kommt.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Die Geschichte: Bella wird immer wieder fast von gefährlichen Vampiren getötet, aber Edward und seine Familie beschützen sie. Jacob ist auch in sie verliebt, und Bella gerät dadurch zwischen die Fronten der Vampire und Werwölfe. Sie wird aber auch durch Freundschaft und Liebe zu beiden Seiten ein vermittelndes Bindeglied zwischen den erbitterten Feinden, obwohl sie diese Tatsache öfter fast ihr Leben kostet. &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Und Bella liebt Edward. Sie will sogar selbst zum Vampir werden, um wie ihre große Liebe nicht zu altern und in alle Ewigkeit mit ihm zusammenbleiben zu können. Aber sie liebt auch Jacob. Und aus dieser scheinbar ausweglosen Dreiecksbeziehung entsteht nach dreieinhalb Bänden der Trilogie, nach Schmerzen, Tränen und Kämpfen, nach der Entscheidung für Edward, Hochzeit, Schwangerschaft und Geburt eines einzigartigen Kindes, endlose Liebe und Freundschaft. Happy End.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Das ist der Stoff aus dem die Träume sind. Und die Hoffnung. Dass es sie geben kann, diese Liebe zwischen zwei Wesen, die scheinbar so gar nicht zueinander passen. Dass es ihn gibt, diesen Mann, der einen liebt, mit allen Fehlern und Makeln, der einen anbetet und alles für einen tun würde, dabei aber trotzdem geheimnisvoll und aufregend bleibt. Dass es das Happy End gibt, nach dem wir uns alle ganz tief in unseren Herzen sehnen. &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;b&gt;Lieblingszitat &lt;/b&gt;&lt;span style="font-weight: normal;"&gt;(aus Buch und – etwas abgewandelt – auch Film; eines von unzähligen, die ich mittlerweile auswendig kann:)&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;„You know, Jacob, if it weren’t for the fact that we’re natural enemies and that you’re trying to steal away the reason for my existence, I might actually like you.“&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;„Maybe ... if you weren’t a disgusting vampire who was planning to suck out the life of the girl I love ... well, no, not even then.“&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=buchstabenpup-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;asins=1905654693&amp;nou=1&amp;ref=qf_sp_asin_til&amp;fc1=000000&amp;IS2=1&amp;lt1=_blank&amp;m=amazon&amp;lc1=AC29C1&amp;bc1=FFFFFF&amp;bg1=FFFFFF&amp;f=ifr" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8570023317094540820-8419859838560303151?l=buchstabenpuppe.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://buchstabenpuppe.blogspot.com/feeds/8419859838560303151/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://buchstabenpuppe.blogspot.com/2011/11/twilight-saga.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8570023317094540820/posts/default/8419859838560303151'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8570023317094540820/posts/default/8419859838560303151'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://buchstabenpuppe.blogspot.com/2011/11/twilight-saga.html' title='The Twilight Saga'/><author><name>Buchstabenpuppe</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00028769734351382106</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8570023317094540820.post-9040585628477135021</id><published>2011-10-02T10:23:00.002+02:00</published><updated>2011-11-22T19:22:37.247+01:00</updated><title type='text'>Der geheime Brief</title><content type='html'>Maria Ernestam&lt;br /&gt;(aus dem Schwedischen von Gabriele Haefs)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Geschichten wie diese lassen mich an meiner platzintensiven Marotte festhalten, Bücher besitzen und ins Regal stellen zu müssen. Denn Geschichten wie in „Der geheime Brief“ sind zu wertvoll, um als Hauch von Nichts auf der Festplatte irgendeines kalten, elektronischen Gerätes zu verschwinden. Diese Gedanken und Erinnerungen, diese Liebe, Offenheit und Stärke muss auf duftendes Papier gedruckt werden, zum Berühren, Bewundern, wieder Aufschlagen, Bewahren und Weitergeben.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als die vierzigjährige Inga aus Göteborg plötzlich ihren Mann verliert, verliert sie den Boden unter den Füßen. Um nicht am Schmerz und der Sehnsucht zugrunde zu gehen, muss sie etwas tun. Sie entschrottet den Schuppen im alten Sommerhaus auf der Insel Marstrand und findet eine alte Kiste mit Zeitungsausschnitten über die Schlacht am Skagerrak und einem Brief. Einen spannenden Brief einer gewissen Lea, 1916 as einer Mission in Afrika geschrieben an eine Geliebte daheim.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Inga macht sich auf die Suche nach dieser Lea und stößt auf ein gut gehütetes Familiengeheimnis. Sie lernt nicht nur ihre Großeltern, ihren Vater, dessen Bruder, und dadurch sich selbst besser kennen, sondern sie findet auch die Stärke in sich selbst und so zurück ins Leben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe mich gefragt, warum dieses Buch – das auf den ersten Blick, aber nur auf den ersten (!), auch ein Rosamunde Pilcher Fernsehfilm sein könnte – mich so eingenommen hat. Es ist nicht die Sprache. Ich mag und verwende selbst gern unvollständige Sätze, aber Maria Ernestam – oder vielleicht die Übersetzerin Haefs – haben mich damit so irritiert, dass ich mich manchmal gefragt habe, ob da ein Wort zu viel in dem Satz ist. Manchmal war es das wohl auch...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber trotzdem muss ich „Der geheime Brief“ auch jetzt während des Schreibens immer wieder zur Hand nehmen. Es steckt so viel in dem Buch, das mir selbst in meinem Leben wichtig ist. Liebe, Geborgenheit und Sehnsucht, Mut, Kraft, Ertragen und daraus Wachsen, Offenheit und Freiheit, an der Perfektion Scheitern, nach Vorne blicken und sich auf die Zukunft freuen. Und schon wieder ein bisschen Geschichte, das ich mir jetzt bestimmt merken werde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Lieblingszitat:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;„Bald ist es so weit. Das spüre ich. Nicht wegen der Schmerzen oder weil sie etwas gesagt hätten. Eher ist es so, als ob die Zeit den Atem anhielte. Es liegt eine Zurückhaltung in der Luft, die auch die Weißkittel zu spüren scheinen, wenn sie zu mir kommen, und ich fühle mich ein wenig besser. Es ist eine alte Wahrheit, dass das Leben sich am Ende widersetzt und wir uns deshalb gesund fühlen, obwohl die Krankheit längst gewonnen hat. Als ob der Tod das Leben noch zum Nachtisch einladen will, ehe die Rechnung bezahlt werden muss.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=buchstabenpup-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;asins=3442742269&amp;nou=1&amp;ref=tf_til&amp;fc1=000000&amp;IS2=1&amp;lt1=_blank&amp;m=amazon&amp;lc1=AC29C1&amp;bc1=FFFFFF&amp;bg1=FFFFFF&amp;f=ifr" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8570023317094540820-9040585628477135021?l=buchstabenpuppe.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://buchstabenpuppe.blogspot.com/feeds/9040585628477135021/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://buchstabenpuppe.blogspot.com/2011/10/der-geheime-brief.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8570023317094540820/posts/default/9040585628477135021'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8570023317094540820/posts/default/9040585628477135021'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://buchstabenpuppe.blogspot.com/2011/10/der-geheime-brief.html' title='Der geheime Brief'/><author><name>Buchstabenpuppe</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00028769734351382106</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8570023317094540820.post-8960409460382108343</id><published>2011-09-19T14:38:00.005+02:00</published><updated>2011-10-02T10:24:07.392+02:00</updated><title type='text'>Der Hase mit den Bernsteinaugen</title><content type='html'>Edmund de Waal&lt;br /&gt;(aus dem Englischen von Brigitte Hilzensauer)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Ich liebe Biografien – wahre Geschichten von Menschen, die etwas erlebt haben, das sich zu erzählen lohnt. Und wenn ich dann noch sozusagen gratis etwas Bildung (die ich in geschichtlicher Hinsicht schmerzlich vermisse) mit dazubekomme, umso besser! Die Familiengeschichte von Edmund de Waal hat mir – obwohl mitunter ohne die erwähnte geschichtliche Bildung etwas mühsam zu lesen – alles gegeben, was ich mir von einer Biografie erwarte.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Familie Ephrussi stammt ursprünglich auch Polen. Ihren finanziellen und gesellschaftlichen Aufstieg schafft allerdings Charles Joachim Ephrussi in Odessa. Durch Weizenhandel reich und bedeutend geworden, gründet er das Bankhaus Ephrussi und entsendet seine Söhne nach Wien und Paris. Und in Paris beginnt auch die Geschichte des Hasen mit den Bernsteinaugen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dabei handelt es sich um ein Netsuke, eine kleine japanische Schnitzerei, die Charles – Enkel des Familienoberhaupts, Kunstliebhaber und Sammler – im Paris Ende des 19. Jahrhunderts zusammen mit 263 anderen Figuren kauft. Sie sind gerade in Mode!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Indem de Waal den Weg der Netsuke-Sammlung durch die Jahrzehnte verfolgt, erkundet er seine eigene Familiengeschichte. Dabei erfährt er, dass die Ephrussi in Paris mit Manet, Degas, Renoir, Proust (um nur einige zu nennen) bekannt gewesen sind, oder dass seine Grußmutter Elisabeth in Wien (wohin die Netsuke später als Hochzeitsgeschenk für Cousin Viktor gelangen) einen regen Briefwechsel mit Rilke unterhalten hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und man erfährt als Leser, dass die Ephrussi Juden gewesen sind. Juden, deren Religionszugehörigkeit ihnen genauso wenig wichtig gewesen ist wir mir heute meine. Die Familie ist natürlich trotzdem enteignet und vertrieben worden, die lustigen japanischen Figuren allerdings haben als eine der wenigen der vielen Besitztümer der Familie in der Matratze der nichtjüdischen Haushälterin Anna den Krieg überdauert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Der Hase mit den Bernsteinaugen“ ist ein ungewöhnliches Buch. Es strotzt vor Fakten und hält sich zurück mit emotionalen Urteilen. Es zeigt offen und kritisch die Eigenarten einer geradezu schon zu reichen Familie, und es klagt dort, wo es das könnte, nicht an, macht aber durch die objektive Zurückhaltung die Ungerechtigkeit und Ungehörigkeit noch eindrucksvoller.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für mich war dieses Buch zwar anstrengend, aber trotzdem ein Genuss. Nicht zuletzt, weil ich jetzt jedes Mal, wenn ich am Wiener Schottentor aus der Straßenbahn steige, daran denken muss, dass dieses riesige Haus vis a vis der Universität von den Ephrussi erbaut worden ist und vor dem Krieg nicht nur eine lebenslustige Familie beherbergt hat, sondern auch eine einmalige Netuske-Sammlung. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Lieblingszitat:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;„Ich erzähle Sascha, warum wir gekommen sind, dass ich ein Buch schreibe über – ich stocke und halte inne. Ich weiß nicht mehr, ist es ein Buch über meine Familie, über Erinnerung, über mich, oder immer noch ein Buch überkleine japanische Sachen?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=buchstabenpup-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;asins=3552055568&amp;nou=1&amp;ref=tf_til&amp;fc1=000000&amp;IS2=1&amp;lt1=_blank&amp;m=amazon&amp;lc1=AC29C1&amp;bc1=FFFFFF&amp;bg1=FFFFFF&amp;f=ifr" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8570023317094540820-8960409460382108343?l=buchstabenpuppe.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://buchstabenpuppe.blogspot.com/feeds/8960409460382108343/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://buchstabenpuppe.blogspot.com/2011/09/der-hase-mit-den-bernsteinaugen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8570023317094540820/posts/default/8960409460382108343'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8570023317094540820/posts/default/8960409460382108343'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://buchstabenpuppe.blogspot.com/2011/09/der-hase-mit-den-bernsteinaugen.html' title='Der Hase mit den Bernsteinaugen'/><author><name>Buchstabenpuppe</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00028769734351382106</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8570023317094540820.post-3788411922426985910</id><published>2011-09-04T15:46:00.003+02:00</published><updated>2011-09-19T14:40:13.570+02:00</updated><title type='text'>Wiedersehen in Howards End</title><content type='html'>E. M. Forster&lt;br /&gt;(aus dem Englischen von Egon Pöllinger)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Schon wieder ein Buch, das mich mit Sehnsucht erfüllt! Howards End ist ein Haus vor den Toren Londons. Es ist alt, gefüllt mit Möbeln, Büchern und Erinnerungen voller Patina, bewacht und umsorgt von der schrulligen Nachbarin, und herrenlos. Obwohl der Titel des Romans schon andeutet, dass es irgendwann wieder bewohnt sein wird, habe ich während des Lesens oft gedacht: „Gebt es mir! Ich will es mit Leben füllen. Und davon erfüllt werden.“&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Margaret und Helen Schlegel, britische Schwestern deutscher Abstammung, treffen in einem Deutschland-Urlaub die Familie Wilcox. Die Begegnung ist kurz aber innig, und die Wilcoxens laden die beiden Schwestern zu sich nach Hause ein – nach Howards End. Helen, die jüngere, offenere und hübschere der Miss Schlegels nimmt die Einladung an. Bei ihrem kurzen Aufenthalt in Howards End verliebt sie sich in Paul, den jüngsten Wilcox-Spross, entliebt sich aber nach einem Tag wieder und reist ab. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So beginnt die Geschichte über die beiden für manche Geschmäcker zu emanzipierten Schlegel-Schwestern und die Familie Wilcox, die einander in immer intensiver werdender Zuneigung und gleichzeitiger Abneigung zugetan sind. Die Leben der Protagonisten verweben sich immer mehr ineinander, es wird gestorben, geheiratet – und umgezogen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber Forsters Roman beschreibt nicht nur das Leben im England des beginnenden zwanzigsten Jahrhunderts, sondern ist üppig mit Inhalten gefüllt. Er widmet sich der Stadt London, die das umliegende Land auffrisst, dem ständigen Konflikt zwischen Emanzipation und angepasster Harmonie wider die eigenen Überzeugungen, und der großen Kluft zwischen ererbt müßiggehendem Reichtum und dem Sterben von Träumen in Armut und Elend.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und es geht um Häuser – um die Suche nach einer neuen Unterkunft, die ein Abbild der Verwirrung, Ängste und Hoffnungen zweier junger Damen ist, die eigentlich eine emotionale Heimat und sich selbst suchen, und das alles am Ende finden – in Howards End.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Lieblingszitat(e):&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Früher oder später würden diese Mädchen den Weg beschreiten, den man allgemein mit Sich-Wegwerfen bezeichnete; und wenn sie bislang auch noch damit gewartet hatten, dann doch nur, um es in Zukunft umso vehementer zu tun.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Das wirkliche Leben steckt voller falscher Spuren und Wegweiser, die nirgendwohin führen. Mit unendlicher Anstrengung rüsten wir uns für eine Krise, die dann nie kommt. Noch im erfolgreichsten Leben werden Kräfte vergeudet, mit denen man hätte Berge versetzen können, und das erfolgloseste Leben führt nicht etwa der, den es unvorbereitet trifft, sondern derjenige, der vorbereitet ist und den es niemals trifft.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=buchstabenpup-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;asins=3485009180&amp;nou=1&amp;ref=tf_til&amp;fc1=000000&amp;IS2=1&amp;lt1=_blank&amp;m=amazon&amp;lc1=AC29C1&amp;bc1=FFFFFF&amp;bg1=FFFFFF&amp;f=ifr" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8570023317094540820-3788411922426985910?l=buchstabenpuppe.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://buchstabenpuppe.blogspot.com/feeds/3788411922426985910/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://buchstabenpuppe.blogspot.com/2011/09/wiedersehen-in-howards-end.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8570023317094540820/posts/default/3788411922426985910'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8570023317094540820/posts/default/3788411922426985910'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://buchstabenpuppe.blogspot.com/2011/09/wiedersehen-in-howards-end.html' title='Wiedersehen in Howards End'/><author><name>Buchstabenpuppe</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00028769734351382106</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8570023317094540820.post-8571661374858446745</id><published>2011-08-18T09:02:00.001+02:00</published><updated>2011-09-04T15:47:04.576+02:00</updated><title type='text'>Das Flammende Kreuz</title><content type='html'>Diana Gabaldon (deutsch von Barbara Schnell)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Es ist so weit, dass sogar meine Mutter mich für verrückt erklärt. Seit ich wieder in Diana Gabaldons Highland-Saga eingetaucht bin, mich von dem ursprünglichen Leben der Frasers im Amerika des 18. Jahrhunderts einlullen lasse und mich an der Von-der-Hand-in-den-Mund-Lebensweise von Claires Familie erfreue, passiert es mitunter, dass ich im Supermarkt um den Gelierzucker herumschleiche. Ich will Früchte einkochen! Dabei esse ich gar keine Marmelade...&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt sind alle in der neuen Welt vereint, nur Jamies Neffe Ian musste als Austausch für Roger bei den Indianern bleiben. Alles könnte so idyllisch sein in Frasers Ridge, wären da nicht aggressive Wildschweine, giftige Schlangen und die immer im Raum schwebende Möglichkeit, Jemmy könnte nicht Rogers Sohn sondern der des Vergewaltigers Stephen Bonnet sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Außerdem wissen die Zeitreisenden, dass der Ausbruch des Amerikanischen Unabhängigkeitskrieges nicht mehr all zu fern ist. So ist es nicht all zu verwunderlich, dass Gouverneur Tryon eine Miliz einberuft um den Aufstand der Regulatoren niederzuschlagen. Und Jamie sieht sich wieder einmal gezwungen, in einen Krieg zu ziehen. Doch diesmal steht nicht nur sein eigenes Leben auf dem Spiel sondern auch das seiner Pächter und seines Schwiegersohns.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es wird nicht Langweilig in der Welt von Jamie und Claire. Immer mehr verwundert mich, dass es noch keine Serie zur Highland-Saga gibt. Stoff gäbe es auch in Band sechs für mehrere Jahre. Aber vielleicht erfüllt sich ja auch dieser meiner Wünsche. So wie die Verfilmung der Hunger-Games-Trologie (http://buchstabenpuppe.blogspot.com/2010/07/hunger-games.html), über deren Nicht-Existenz ich mich im Juli letzten Jahres noch gewunderte habe, jetzt tatsächlich wahr wird. Teil 1 kommt 2012 in die Kinos: http://www.imdb.com/title/tt1392170/&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also wenn meine prophetische Gabe nicht versagt, werden wir auch irgendwann Jamie-Fraser-DVD-Abende veranstalten können, und alles ist gut!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Lieblingszitat:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;„Jamie war Highlander. Nun mochte der Herrgott ja darauf bestehen, dass die Rache sein sei, doch ich kannte keinen männlichen Highlander, der es für rechtens hielt, den Herrgott derartige Dinge ohne Hilfe erledigen zu lassen.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;iframe frameborder="0" marginheight="0" marginwidth="0" scrolling="no" src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=buchstabenpup-21&amp;amp;o=3&amp;amp;p=8&amp;amp;l=as1&amp;amp;asins=3442360595&amp;amp;nou=1&amp;amp;ref=tf_til&amp;amp;fc1=000000&amp;amp;IS2=1&amp;amp;lt1=_blank&amp;amp;m=amazon&amp;amp;lc1=AC29C1&amp;amp;bc1=FFFFFF&amp;amp;bg1=FFFFFF&amp;amp;f=ifr" style="height: 240px; width: 120px;"&gt;&lt;/iframe&gt; &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8570023317094540820-8571661374858446745?l=buchstabenpuppe.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://buchstabenpuppe.blogspot.com/feeds/8571661374858446745/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://buchstabenpuppe.blogspot.com/2011/08/das-flammende-kreuz.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8570023317094540820/posts/default/8571661374858446745'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8570023317094540820/posts/default/8571661374858446745'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://buchstabenpuppe.blogspot.com/2011/08/das-flammende-kreuz.html' title='Das Flammende Kreuz'/><author><name>Buchstabenpuppe</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00028769734351382106</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8570023317094540820.post-6670697926707653399</id><published>2011-08-01T15:50:00.004+02:00</published><updated>2011-08-18T09:03:27.964+02:00</updated><title type='text'>Der Ruf der Trommel</title><content type='html'>Diana Gabaldon&lt;br /&gt;(deutsch von Barbara Schnell)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Ich mag keinen Whiskey. Auch keinen schottischen. Auch nicht, wenn er Jahrzehnte alt ist. Ich schmecke weder den Torf noch das Fass, auch nicht den Rauch oder das Meer. Ich finde Whiskey einfach nur grauslig. Und trotzdem hat mich „Der Ruf der Trommel“ dazu gebracht, wider mal ein Glas zu probieren. Gelesen schmeckt er nämlich immer total gut... Aber leider: Whiskey ist noch immer nicht mit Ding. Ganz im Gegensatz zu Diana Gabaldons Highland-Saga!&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Claire und Jamie sind in Amerika angekommen. Genauer: in North Carolina. Dort treffen sie auf Jamies blinde Tante Jocasta Cameron, eine Schwester seiner Mutter, Großplantagenbesitzerin und Herrin unzähliger Sklaven – wie das halt so gewesen ist im späten 18. Jahrhundert im Süden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Geld haben die beiden keines mehr, nachdem ihnen alle Edelsteine gestohlen worden sind. Und trotzdem kommt es für sie nicht in Frage als Erben auf Jocastas Farm zu bleiben. Claire – die Frau aus dem 20. Jahrhundert, die durch einen schottischen Steinkreis 200 Jahre in der Zeit zurückgereist ist – könnte Sklaverei niemals mit ihrem Gewissen vereinbaren, und Jamie – Hochlandschotte und Claires Lebensliebe – steht sein Stolz im Weg. Er will für sich und seine Familie in den Bergen des noch wilden Westens etwas eigenes aufbauen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Daheim“ – also im Schottland des Jahres 1969 – erkennen derweil der Historiker Roger Wakefiled und Brianna – Claires und Jamies Tochter – dass sie tatsächlich unsterblich ineinander verliebt sind. Doch Brianna wird immer distanzierter und scheint Roger an der langen Leine zu halten. Als dieser erkennt, dass Brianna vor hat auch durch die Steine zu gehen und ihre Eltern zu suchen, ist es schon zu spät. Sie ist weg. Und schon sind wir wieder mitten drin in Abenteuern, Irrungen, Wirrungen, Leidenschaft und Entdeckergeist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der vierte Band von Diana Gabaldons Highland-Saga hat mir genau das gegeben, was ich mir davon versprochen habe: nackte Haut, spritzendes Blut und unberührte Natur. Als Draufgabe habe ich noch wilde Indianer, mysteriöse Erscheinungen, kreischende Babies und eine Überdosis ursprüngliches Landleben bekommen, die ihre Spuren in meiner Gemütslage hinterlassen hat: Zur Zeit würde ich am liebsten einen altern Bauernhof renovieren, hinterm Haus Tomaten züchten und Himbeeren einkochen. Aber wahrscheinlich erginge es mir mit diesem Wunschtraum ganz genauso wie mit meiner unbändigen Lust auf ein Glas Whiskey...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(Für alle, die jetzt die ganze Geschichte brauchen, die Besprechungen zu den Teilen 1 bis 3: „Feuer und Stein“, „Die geliehene Zeit“ und „Ferne Ufer“ – alle Dezember 2010.)&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;Lieblingszitat:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Draußen vor dem Fenster stieg das Zwielicht aus Feld und Wald und Wasser. Man behauptet, daß die Nacht sich senkt, aber eigentlich stimmt das nicht. Die Dunkelheit stieg auf, füllte erst die Talmulden, überschattete dann die Berghänge und kroch unmerklich an Baumstämmen und Pfosten hoch, während die Nacht den Boden verschlang und dann aufstieg, um sich mit dem tieferen Dunkel des sternenübersäten Himmels zu vereinen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=buchstabenpup-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;asins=3442361087&amp;nou=1&amp;ref=tf_til&amp;fc1=000000&amp;IS2=1&amp;lt1=_blank&amp;m=amazon&amp;lc1=AC29C1&amp;bc1=FFFFFF&amp;bg1=FFFFFF&amp;f=ifr" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8570023317094540820-6670697926707653399?l=buchstabenpuppe.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://buchstabenpuppe.blogspot.com/feeds/6670697926707653399/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://buchstabenpuppe.blogspot.com/2011/08/der-ruf-der-trommel.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8570023317094540820/posts/default/6670697926707653399'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8570023317094540820/posts/default/6670697926707653399'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://buchstabenpuppe.blogspot.com/2011/08/der-ruf-der-trommel.html' title='Der Ruf der Trommel'/><author><name>Buchstabenpuppe</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00028769734351382106</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8570023317094540820.post-2033847229863995437</id><published>2011-07-03T12:14:00.001+02:00</published><updated>2011-08-01T15:51:18.488+02:00</updated><title type='text'>Das böse Mädchen</title><content type='html'>Mario Vargas Llosa&lt;br /&gt;(aus dem Spanischen von Elke Wehr)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Jemanden zu lieben, der einem nicht gut tut, kann ich nachvollziehen. Wenn ich wirklich liebe, habe ich nicht die Kraft, mich abzuwenden und den notwendigen radikalen Schlussstrich zu ziehen. Andere können das – ich nicht. Deshalb kann ich den „guten Jungen“, der das „böse Mädchen“ liebt, so sehr verstehen. Und beim Lesen habe ich mit ihm mitgelitten – bis zum Schluss.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;Als Teenager lernt der gute Junge in seiner Heimat Peru eine kleine Chilenin kennen und verliebt sich unsterblich in sie. Sie mag ihn auch, kommt ihm aber nie zu nah. Als sich herausstellt, dass sie gar keine Chilenin ist und alles über sie und ihr Leben erlogen war, verschwindet sie – ohne ein Wort zum guten Jungen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der lebt Jahre später in Paris, wovon er sein ganzes Leben lang geträumt hat. Dort trifft er das böse Mädchen wieder, das sich als Guerillera in Ausbildung ausgibt, um aus dem harten peruanischen Alltag herauszukommen. Als der gute Junge sich weigert, für sie kriminell zu werden uns sich mit ihr abzusetzen, kehrt sie nach Peru zurück und meldet sich nicht mehr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Andere Frauen interessieren den guten Jungen nicht. Er ist Übersetzer und lebt ein ruhiges Leben. Seine einzige Abwechslung sind Reisen. Eines Tages trifft er in London das böse Mädchen wieder, das sich die Heirat mit einem reichen Engländer erschwindelt hat. Natürlich beginnen sie wieder ein Verhältnis miteinander, das aber auch nur von kurzer Dauer ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Spiel geht weiter, das böse Mädchen wird die Gefährtin eines noch reicheren Mannes aus Tokio – verstrickt in kriminelle Machenschaften. Als sie nach Paris zurückkehrt, körperlich misshandelt und verstümmelt, weiß der gute Junge zwar nicht, wie viel von ihrer haarsträubenden Geschichte er glauben soll, nimmt aber trotzdem einen Kredit auf, um die teure Behandlung für ihre Genesung zahlen zu können. Sie dankt es ihm, indem sie ihn heiratet – und dann wieder einmal verschwindet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um diesen spannenden Roman von Nobelpreisträger Llosa zu ertragen, muss man leidensfähig sein und gute Nerven haben. Oder einfach verstehen können, wie das ist, jemanden vollkommen selbstlos zu lieben. Zwar wütend zu sein, wenn das, was man gibt, nicht so zurückkommt, wie man es sich erhofft. Die zärtlichen Gefühle aber trotzdem nicht ganz abstellen zu können, und wahrscheinlich auch gar nicht zu wollen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Lieblingszitat(e):&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;„Ich brauchte sie nur anzusehen, um mir über eines klarzuwerden: Obwohl ich wußte, daß jede Beziehung mit dem bösen Mädchen zum Scheitern verurteilt war, war das einzige, was ich mit im Leben mit derselben Leidenschaft wünschte, mit der andere sich Geld, Ruhm, Erfolg und Macht wünschten, sie zu besitzen, mit all ihren Lügen, ihrem Verwirrspiel, ihrem Egoismus und ihrem wiederholten Verschwinden.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Was war ich also? Vielleicht, was Mrs. Richardson mir bei ihren Wutanfällen sagte: ein armer Teufel, bloß ein Dolmetscher, jemand, der, wie mein Kollege Salomón Toledo uns gern definierte, nur ist, wenn er nicht ist, ein Hominide, der existiert, wenn er aufhört zu sein, was er ist, damit die Dinge, die andere denken und sagen, besser durch ihn hindurchgehen könne.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=buchstabenpup-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;asins=3518459325&amp;nou=1&amp;ref=tf_til&amp;fc1=000000&amp;IS2=1&amp;lt1=_blank&amp;m=amazon&amp;lc1=AC29C1&amp;bc1=FFFFFF&amp;bg1=FFFFFF&amp;f=ifr" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8570023317094540820-2033847229863995437?l=buchstabenpuppe.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://buchstabenpuppe.blogspot.com/feeds/2033847229863995437/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://buchstabenpuppe.blogspot.com/2011/07/das-bose-madchen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8570023317094540820/posts/default/2033847229863995437'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8570023317094540820/posts/default/2033847229863995437'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://buchstabenpuppe.blogspot.com/2011/07/das-bose-madchen.html' title='Das böse Mädchen'/><author><name>Buchstabenpuppe</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00028769734351382106</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8570023317094540820.post-9034581392975990833</id><published>2011-07-02T08:44:00.001+02:00</published><updated>2011-07-03T12:15:16.858+02:00</updated><title type='text'>Daisy Sisters</title><content type='html'>Henning Mankell&lt;br /&gt;(Aus dem Schwedischen von Heidrun Hoppe)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Wenn ich ein Buch aufschlage, im dem es um zwei Freundinnen in den 1940er-Jahren geht, die ein Abenteuer erleben wollen, das nicht gut ausgeht, mache ich mich gefasst auf eine Geschichte, die mich Nerven kostet. Aber dass das Scheitern weiter und weiter geht, und auch Generationen von Frauen später nur hie und da ein Stück Zufriedenheit einkehrt – oder Resignation, auf jeden Fall kein Glück – damit hab ich nicht gerechnet.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Elna und Vivi sind Brieffreundinnen seit ihren Kindertagen. Mit sechzehn wollen sie sich kennenlernen und brechen auf zu einer Fahrradtour an die norwegische Grenze. Nach Freiheit und Abenteuer steht ihnen der Sinn, den Daisy Sisters, so nennen sie sich. Stattdessen finden sie den Krieg und zwei Soldaten, die nicht nur Nettes im Sinn haben. Elna wird vergewaltigt und schwanger.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein schmutziger Abtreibungsversuch scheitert und Elna ergibt sich in ihr Schicksal. Später lernt sie sogar einen Mann kennen, der sie trotz allem heiratet. Ihre Tochter Eivor soll es einmal besser haben. Und als diese als 15-jährige einen Kriminellen für ihr Tor zur Unabhängigkeit hält und eine Vergewaltigung ohne Schwangerschaft übersteht, glaubt man schon, das Schicksal habe sich gewendet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eivor zieht in die Stadt, nimmt ihr Leben in die Hand, hat einen Freund, der Kondome benutzt. Nur einmal will er ihr zeigen, wer die Hosen an hat und nimmt sie, ohne zu verhüten. Und prompt ist Eivor schwanger. Sie heiratet zwar, und redet sich ein, dass doch alles in Ordnung ist, aber die Spirale dreht sich weiter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die „Daisy Sisters“ haben mit rastlos gemacht und ungeduldig. Quer durch die Familiengeschichte und das ganze zwanzigste Jahrhundert habe ich gehofft, dass eine der Frauen dieser Familie ausbricht aus dem immer wiederkehrenden Muster von Passivität und Erduldung. Habe mir einen Ausgang der Geschichte erträumt, der mich mit der Welt versöhnt und meinen Glauben bestärkt, dass jeder sein Leben selbst in der Hand hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber in diesem Punkt hat Henning Mankell mich enttäuscht. Gründlich. Trotzdem – oder gerade deswegen – hat „Daisy Sisters“ mich berührt. Weil es von starken Frauen erzählt, denen das Schicksal nichts schenkt, die aber trotzdem nicht aufgaben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Lieblingszitat:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;„Wie in aller Welt können sie einmal beste Freundinnen gewesen sein? So verschieden, wie sie sind? Die eine jammert wegen des Regen wie ein verschrecktes altes Weib, die andere trägt den Kopf hoch und ist in Kopenhagen zu Hause wie in ihrer eigenen Küche. Das kann nicht nur Gewohnheit sein. Da muss es einen Unterschied geben! Wie zwischen einer Kuh und einer Katze!“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=buchstabenpup-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;asins=3423212888&amp;nou=1&amp;ref=tf_til&amp;fc1=000000&amp;IS2=1&amp;lt1=_blank&amp;m=amazon&amp;lc1=AC29C1&amp;bc1=FFFFFF&amp;bg1=FFFFFF&amp;f=ifr" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8570023317094540820-9034581392975990833?l=buchstabenpuppe.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://buchstabenpuppe.blogspot.com/feeds/9034581392975990833/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://buchstabenpuppe.blogspot.com/2011/07/daisy-sisters.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8570023317094540820/posts/default/9034581392975990833'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8570023317094540820/posts/default/9034581392975990833'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://buchstabenpuppe.blogspot.com/2011/07/daisy-sisters.html' title='Daisy Sisters'/><author><name>Buchstabenpuppe</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00028769734351382106</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8570023317094540820.post-1850100816483390874</id><published>2011-06-20T23:21:00.001+02:00</published><updated>2011-07-02T08:45:10.242+02:00</updated><title type='text'>Das andere Kind</title><content type='html'>Charlotte Link&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Manchmal muss es einfach etwas Spannendes sein, das es mir schwer macht, meinem normalen Leben nachzugehen, wo ich mich hineinziehen lassen kann und das mich vor Nervosität meine Haare mit den Fingern zu Locken drehen lässt. Wenn ich so eine Lektüre „brauche“, lese ich gern Charlotte Link. Und mit „Das andere Kind“ hat sie es wieder einmal geschafft: Ich war 667 Seiten lang süchtig.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fiona Barnes ist eine alte Frau, als sie eines Nachts in der Nähe der Farm ihres Jugendfreundes Chad Beckett in Yorkshire brutal ermordet wird. Wer hat sie getötet? Dave Tanner, der sich durch eine Heirat mit Chads Tochter Gwen die Farm erschwindeln will? Jennifer Brankley, ein Feriengast der Becketts, die vor Jahren wegen eines Skandals um die Weitergabe verschreibungspflichtiger Medikamente an eine Schülerin als Lehrerin suspendiert worden ist? Und hat einer der beiden auch die Studentin Amy Mills auf dem Gewissen, die jemand drei Monate zuvor auf dem Nachhauseweg vom Babysitten in einem Park erschlagen hat?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf der Suche nach Fiona Barnes’ und Amy Mills’ Mörder kommt Vieles ans Tageslicht, was für Einige lieber im Dunkeln geblieben wäre: Lügen, dunkle Geheimnisse, traumatische Kindheitserinnerungen und eine alte Schuld, die das Leben vieler Menschen verändert hat. Irgendwie haben fast alle ein Motiv...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bin nicht eine von denen, die immer gleich weiß, wer sich am Ende als Mörder entpuppen wird. Krimis und Thriller bleiben für mich meist bis zuletzt spannend, denn ganz oft habe ich das Gefühl, dass eigentlich gar keiner der Schuldige sein kann. „Das andere Kind“ ist da ganz anders. Von Anfang an ist für mich jeder verdächtig gewesen. Ich habe keinem Alibi getraut, die verdrehtesten Erklärungs-Varianten für wahrscheinlich gehalten, und mit jeder Person, die in der Handlung neu aufgetaucht ist, hat sich mein Verdächtigenkreis erweitert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber DAS wäre mir nicht in den Sinn gekommen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Danke, Charlotte Link, für diese paar Stunden Herzklopfen! Ich kann übrigens noch immer nicht glauben, dass diese Frau Deutsche ist. Ist das sicher keine Britin? Versteh ich nicht...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(Mit einem Lieblingszitat kann ich diesmal nicht dienen. Keine Zeit, auf schöne Worte, Metaphern oder Satzkonstruktionen zu achten. Viel zu spannend!)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=buchstabenpup-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;asins=3442376327&amp;nou=1&amp;ref=tf_til&amp;fc1=000000&amp;IS2=1&amp;lt1=_blank&amp;m=amazon&amp;lc1=AC29C1&amp;bc1=FFFFFF&amp;bg1=FFFFFF&amp;f=ifr" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8570023317094540820-1850100816483390874?l=buchstabenpuppe.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://buchstabenpuppe.blogspot.com/feeds/1850100816483390874/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://buchstabenpuppe.blogspot.com/2011/06/das-andere-kind.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8570023317094540820/posts/default/1850100816483390874'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8570023317094540820/posts/default/1850100816483390874'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://buchstabenpuppe.blogspot.com/2011/06/das-andere-kind.html' title='Das andere Kind'/><author><name>Buchstabenpuppe</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00028769734351382106</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8570023317094540820.post-3860785363085303048</id><published>2011-06-13T12:18:00.004+02:00</published><updated>2011-06-20T23:22:25.689+02:00</updated><title type='text'>Der alte König in seinem Exil</title><content type='html'>Arno Geiger&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Manche Menschen bleiben die, die sie sind, bis zu ihrem Tod. Andere verändern sich, werden kauzig, gebrechlich oder depressiv. Und wieder andere bekommen heimtückische Krankheiten wie Demenz oder Alzheimer. Davon konnte ich mir bisher – gottseidank – nur berichten lassen. Wie der Opa versucht hat, das Haustor mit der Zahnbürste aufzusperren, oder die Mutter einfach vergessen hat, dass sie essen und trinken muss. „Der alte König in seinem Exil“ hat nicht nur ein neues Bild dieser Verlust-Krankheit gezeichnet, sondern mir auch gezeigt, was sie einem geben kann.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;August Geiger, der Vater, geboren 1926 als eines von 10 Geschwistern in einem Bauerndorf in Vorarlberg, ist schon mit achtzehn Jahren in den Krieg geschickt worden. Ostfront. Dort ist er nur knapp dem Ruhr-Tod in einem slowakischen Lager entkommen, zurück nach Hause gewandert und hat dann nie mehr weg gewollt – keine Flitterwochen, kein Urlaub mit den Kindern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt hat er Alzheimer, und dass er immer nach Hause will, auch wenn er zu Hause ist, hat weniger mit seiner Lebensgeschichte zu tun als mit der Krankheit, die einem das Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit raubt. Meistens ist alles fremd, auch das, was einem einmal das liebste war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Arno Geiger, der Sohn des „alten Königs“, erzählt, wie es seinem Vater mit der Krankheit ergeht, aber auch, wie er selbst und die Familie die Herausforderung annehmen. Annehmen müssen. Denn lange wollen oder können sie nicht akzeptieren, dass der Vater ein anderer wird, einer „mit dem nichts mehr los ist“. Aber Geiger erzählt nicht nur, welche Traurigkeiten, Schrecken und Anstrengungen sich aus der Alzheimer-Erkrankung seines Vaters ergeben, sondern auch welch ungekannte Nähe sich zwischen den beiden entwickelt, als er akzeptiert, was mit seinem Vater passiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Der alte König in seinem Exil“ hat mich zum Nachdenken gebracht. Über meine Großeltern, die in August Geigers Alter sind, zwar nicht dement, die aber doch alt werden und anders. Und über meine Eltern, die irgendwann so alt sein werden, die ich irgendwann verlieren werde, wie erst vor kurzem eine Freundin ihre Mutter. Und über mich selbst, der wer weiß was blüht im Alter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber dieses ungewöhnliche Buch über die Lebensfreude hat mir auch Hoffnung gemacht und mich in meinem Glauben bestärkt, dass vieles für die anderen schwerer zu ertragen ist als für einen selbst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Lieblingszitat(e):&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;„Danke, ich möchte nur Dankeschön sagen. Ich bin ein armer Schlucker. Ich war auch einmal einer – ich danke dir, dass du keinen Wirbel machst, weil mit mir nichts mehr los ist.“ „Papa, es ist alles gemacht, es ist für alles gesorgt. Jetzt geht die Sonne unter.“ „Glaubst du das?“ „Ich weiß es.“&lt;br /&gt;„Hast du Angst vor dem Sterben?“ „Obwohl es eine Schande ist, es nicht zu wissen, kann ich es dir nicht sagen.“&lt;br /&gt;„Sosehr die Menschen am Leben hängen: Wenn sie finden, dass ein Leben nicht mehr ausreichend Lebensqualität bietet, kann das Sterben plötzlich nicht schnell genug gehen. Dann wird das Thema Sterbehilfe aufgebracht von Angehörigen, die besser daran täten, über die eigene Unfähigkeit nachzudenken, mit der veränderten Situation umzugehen. Die Frage ist: Will man den Kranken von der Krankheit befreien oder sich selbst von der Hilflosigkeit?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=buchstabenpup-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;asins=3446236341&amp;nou=1&amp;ref=tf_til&amp;fc1=000000&amp;IS2=1&amp;lt1=_blank&amp;m=amazon&amp;lc1=AC29C1&amp;bc1=FFFFFF&amp;bg1=FFFFFF&amp;f=ifr" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8570023317094540820-3860785363085303048?l=buchstabenpuppe.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://buchstabenpuppe.blogspot.com/feeds/3860785363085303048/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://buchstabenpuppe.blogspot.com/2011/06/der-alte-konig-in-seinem-exil.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8570023317094540820/posts/default/3860785363085303048'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8570023317094540820/posts/default/3860785363085303048'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://buchstabenpuppe.blogspot.com/2011/06/der-alte-konig-in-seinem-exil.html' title='Der alte König in seinem Exil'/><author><name>Buchstabenpuppe</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00028769734351382106</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8570023317094540820.post-5676599633717122975</id><published>2011-06-11T09:34:00.003+02:00</published><updated>2011-06-13T19:59:27.847+02:00</updated><title type='text'>Fuchserde</title><content type='html'>Thomas Sautner&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Was bedeutet es, anders zu sein? Einen anderen Lebensstil zu pflegen, sich nicht den gängigen Normen der Gesellschaft unterzuordnen, sondern so zu leben, wie das die eigenen Vorfahren schon seit Urzeiten tun? Was bedeutet es, deswegen nicht gern gesehen zu sein, abgeschoben und nicht akzeptiert? Wer sind diese Menschen, die bis heute nicht nur am Rand unserer Gesellschaft leben sondern auch am Rand unserer Städte und Dörfer?&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Fuchserde“ erzählt die Familiengeschichte von Frida und Lois, Jenischen, Fahrenden aus dem Waldviertel, die sich ihren Lebensunterhalt als Scherenschleifer, Wahrsager und Besenbinder verdienen und seit jeher als Zigeuner, Gesindel und Kleinkriminelle gelten. Und Sautner erzählt auch die Geschichte der Familie Resulatti, ebenfalls Jenische, Zirkusleute aus Italien.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die beiden Familien lernen sich eines Sommers kennen und beschließen, im nächsten „Hitzling“ gemeinsam auf Tour zu gehen. Maria und Peter, zwei der Kinder, verlieben sich sogar ineinander. Doch dann kommt alles anders, als der Nationalsozialismus in Europa salonfähig wird und nicht nur Juden zu Menschen zweiter Klasse werden sondern auch Roma, Sinti und Jenische.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von den Jenischen habe ich das erste Mal gehört, als ich „Fuchserde“ empfohlen bekommen habe. Jetzt nachdem ich die Geschichten gelesen habe, die ein Großvater seinem Enkel, dem kleinen Fuchs, über dessen Familie und Vorfahren erzählt, weiß ich ein bisschen um den Stolz, die Weisheit und die Angst dieses Volkes.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Selten hat mich in den letzen Monaten ein Buch so bewegt wie „Fuchserde“ und so persönlich betroffen gemacht. Denn ich stamme aus einer Gegend im Südburgenland, in der Roma leben, die erst 1995 durch ein Attentat des Briefbombers Franz Fuchs erfahren mussten, wie unwillkommen sie sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seit meiner Kindheit und immer noch ist da die Rede von den Zigeunern, die schmutzig sind, sich nicht um ihre Kinder kümmern, alle faul und dumm. Sie leben in ihrer Siedlung hinter dem Krankenhaus, wollen sich anscheinend nicht wirklich in das Gemeindeleben integrieren, wo sie aber auch kaum einer mit offenen Armen empfangen würde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kennengelernt habe ich bisher nur einen von ihnen, Stefan, der diesem Bild so gar nicht entspricht. Jeden Tag ist er im Parkcafe gesessen, das in meiner Teenagerzeit so etwas wie mein zweites Zuhause gewesen ist. Wir haben getratscht, Karten gespielt und mir war egal, welchen Familienhintergrund er hat. Und dann ist sein Sohn durch besagte Bombe ums Leben gebracht worden. Alle sind schockiert gewesen, empört, aber einen anderen Roma habe ich bis heute nicht kennengelernt...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Lieblingszitat:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;„Der Zweifel eint die Menschen, mein kleiner, schlauer Fuchs, und die Überzeugung trennt sie. Hüte dich vor jenen Menschen, die ihre Überzeugung vor sich hertragen wie ein Zepter. Denn sie werden nicht zögern, auf andere damit einzuschlagen. Hüte dich vor ihnen, die ihre Überzeugung tragen wie eine Krone, denn sie beengt ihren Geist, und das macht sie unberechenbar und gefährlich. Sie fühlen sich erhaben; erhaben über andere Meinungen und also über andere Menschen.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=buchstabenpup-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;asins=3746623782&amp;nou=1&amp;ref=tf_til&amp;fc1=000000&amp;IS2=1&amp;lt1=_blank&amp;m=amazon&amp;lc1=AC29C1&amp;bc1=FFFFFF&amp;bg1=FFFFFF&amp;f=ifr" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8570023317094540820-5676599633717122975?l=buchstabenpuppe.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://buchstabenpuppe.blogspot.com/feeds/5676599633717122975/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://buchstabenpuppe.blogspot.com/2011/06/fuchserde.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8570023317094540820/posts/default/5676599633717122975'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8570023317094540820/posts/default/5676599633717122975'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://buchstabenpuppe.blogspot.com/2011/06/fuchserde.html' title='Fuchserde'/><author><name>Buchstabenpuppe</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00028769734351382106</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8570023317094540820.post-4926131773875027971</id><published>2011-05-27T12:41:00.002+02:00</published><updated>2011-06-11T09:35:47.826+02:00</updated><title type='text'>Das Museum der Unschuld</title><content type='html'>Orhan Pamuk&lt;br /&gt;(Aus dem Türkischen von Gerhard Meier)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Nobelpreisträger, Lobeshymnen in der Presse, da kann ja gar nichts schiefgehen. Habe ich gedacht. Tja, da sieht man mal wieder, wie man sich täuschen kann und wie verschieden Geschmäcker sind. Meint die Süddeutsche Zeitung, „Das Museum der Unschuld“ sei ein „großartiger und trauriger Liebesroman“, finde ich ihn eher nur traurig.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kemal ist Spross einer erfolgreichen türkischen Industriellenfamilie. Er wird bald seine Freundin Sibel heiraten, die auch aus einer wohlhabenden Familie stammt und in Frankreich studiert hat. Kurz vor der Verlobung trifft Kemal Füsun, Verkäuferin in einer Damenboutique und entfernte Verwandte. Er ist von der jungen Frau fasziniert und beginnt eine Affäre. Nichts Ungewöhnliches im Istanbul der Siebzigerjahre.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch Kemal verliebt sich in Füsun. Und als diese nach Kemals Verlobung mit Sibel wie vom Erdboden verschluckt ist, wird der junge Mann trübsinnig und krank. Sibel weiß mittlerweile von der Affäre ihres Verlobten, will trotzdem bei ihm bleiben – was bleibt ihr in diesem Land und dieser Zeit auch anderes übrig – kann Kemal aber nicht aus seinem Schmerz und seiner Sehnsucht nach der Geliebten befreien. Schließlich verlässt sie ihn.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was folgt sind die Suche nach Füsun, die in der Zwischenzeit wohl aus Trotz den mittellosen Feridun geheiratet hat, und acht Jahre des Wartens. Kemal besucht Füsun, die mit Mann und Eltern in einer kleinen Wohnung wohnt, mehrmals in der Woche. So versucht er, seinen Verlust zu überwinden, seiner Geliebten nah zu sein und die Chance zu wahren, irgendwann doch seine Füsun heiraten zu können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und Kemal entwickelt einen Tick. Ständig steckt er Dinge aus Füsuns Umfeld ein&amp;nbsp; – Zigarettenstummel, halbleere Parfumflaschen, Porzellanhunde oder Haarspangen – und bringt sie zu sich nach Hause. Aus diesen Dingen soll Jahre später in Gedenken an Füsun das Museum der Unschuld entstehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eigentlich eine schöne Geschichte, aber am Ende kommt doch alles ganz anders als ich es mir 500 lange, wirklich quälend lange Seiten des Wartens erhofft habe. Ich bereue nicht, „Das Museum der Unschuld“ gelesen zu haben. Die Schilderungen des Lebens und der gesellschaftlichen Normen in einem Land und einer Zeit so anders, als ich das kenne, waren eindrucksvoll und bereichernd. Aber vom Rest bin ich leider enttäuscht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Lieblingszitat:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;„In einem Land, in dem Männer und Frauen nie richtig beisammen sein können, gibt es gar keine Liebe“, erklärte sie. „Und weißt du auch, warum? Weil die Männer, sobald sich mit irgendeiner Frau eine Gelegenheit ergibt, sich sofort wie hungrige Wölfe auf sie stürzen, egal, ob sie hübsch oder hässlich, nett oder boshaft ist. Das ist hier allgemein Usus. Und nennen tun sie das dann Liebe. Wie soll es hier denn Liebe geben? Mach dir doch nichts vor.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=buchstabenpup-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;asins=3596177685&amp;nou=1&amp;ref=tf_til&amp;fc1=000000&amp;IS2=1&amp;lt1=_blank&amp;m=amazon&amp;lc1=AC29C1&amp;bc1=FFFFFF&amp;bg1=FFFFFF&amp;f=ifr" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8570023317094540820-4926131773875027971?l=buchstabenpuppe.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://buchstabenpuppe.blogspot.com/feeds/4926131773875027971/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://buchstabenpuppe.blogspot.com/2011/05/das-museum-der-unschuld.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8570023317094540820/posts/default/4926131773875027971'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8570023317094540820/posts/default/4926131773875027971'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://buchstabenpuppe.blogspot.com/2011/05/das-museum-der-unschuld.html' title='Das Museum der Unschuld'/><author><name>Buchstabenpuppe</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00028769734351382106</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8570023317094540820.post-2468906292105309893</id><published>2011-05-14T09:26:00.001+02:00</published><updated>2011-05-27T12:42:20.733+02:00</updated><title type='text'>6 Österreicher unter den ersten 5</title><content type='html'>&lt;b&gt;Roman einer Entpiefkenisierung&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Dirk Stermann&lt;i&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;&lt;br /&gt;Es kommt ja nicht oft vor, dass mir ein Deutscher sympathischer ist als ein Österreicher. Aber bei Stermann und Grissemann fühle ich mich eindeutig mehr zur Piefke-Seite des Duos hingezogen. Viel mehr. Deshalb finde ich es auch schwer in Ordnung, wenn der deutsche Stermann uns Österreichern in seinem Roman „6 Österreicher unter den ersten 5“ ein bisserl den Spiegel vor die Nase hält.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der autobiografische Roman beginnt, als Dirk Stermann 1987 von seiner Heimatstadt Duisburg nach Wien zieht. Und er endet damit, dass er von seiner Freundin Sophie erfährt, dass sie zum zweiten Mal Eltern werden. Dazwischen liegt keine Handlung, die man nacherzählen könnte, sondern viele Begegnungen und noch mehr schöne Episoden, die einem Deutschen in Wien halt so passieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da ist Spön, dem der Schäferhund seiner Freundin aus dem Fenster im dritten Stock fällt, Frau Resch, die Würstelstandbesitzerin am Naschmarkt oder die Frau aus der Papagenogasse, die immer nach der Uhrzeit fragt. Da ist Stermanns Begegnung mit Hochparterre und Mezzanin, mit einem Taxifahrer, der so ist, wie Wiener Taxifahrer eben sind und das Fußballspiel Österreich gegen Deutschland zu Roberts vierzigstem Geburtstag. Und die Diskussion, ob man die Tochter Kina nennen kann, obwohl man in Österreich China „Kina“ ausspricht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Obwohl ich nach wie vor finde, dass schon der Titel des Buches uns Österreicher am treffendsten beschreibt, hat es sich für mich gelohnt, Stermanns „Entpiefkenisierung“ zu lesen. Und auch jetzt, Wochen nachdem ich das Buch gelesen habe, muss ich immer noch schmunzeln, wenn ich die Seiten durchblättere und lese, wie köstlich sich Wiener über das Fäkalientrottoir aufregen können, dass die hunderttausend in Wien lebenden Hundsviecher zugschissen haben. Und jedes Mal, wenn ich durch die Papagenogasse gehe, frage ich mich, hinter welchem Fenster die Frau, die immer nach der Uhrzeit gefragt hat, gewohnt hat, bevor sie sich hamdraht hat.&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;Lieblingszitat(e):&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;„Jaja, da sieht man’s wieder“, erwiderte Robert, „ihr Deutschen habt euch viel mehr mit der Vergangenheit beschäftigt. Wir in Österreich glauben noch immer, dass Hitler ganz lieblich aus dem Mund roch. Wie ein Berchtesgadener Alpenveilchen.“&lt;br /&gt;„Ich bin vom Pech begünstigt“, sagte Spön. „Haste Scheiße am Fuß, haste Scheiße am Fuß. Weißt du, was aus Menschen wird, aus denen nie was wird? Ich.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=buchstabenpup-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;asins=3550088353&amp;nou=1&amp;ref=tf_til&amp;fc1=000000&amp;IS2=1&amp;lt1=_blank&amp;m=amazon&amp;lc1=AC29C1&amp;bc1=FFFFFF&amp;bg1=FFFFFF&amp;f=ifr" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8570023317094540820-2468906292105309893?l=buchstabenpuppe.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://buchstabenpuppe.blogspot.com/feeds/2468906292105309893/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://buchstabenpuppe.blogspot.com/2011/05/6-osterreicher-unter-den-ersten-5.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8570023317094540820/posts/default/2468906292105309893'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8570023317094540820/posts/default/2468906292105309893'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://buchstabenpuppe.blogspot.com/2011/05/6-osterreicher-unter-den-ersten-5.html' title='6 Österreicher unter den ersten 5'/><author><name>Buchstabenpuppe</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00028769734351382106</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8570023317094540820.post-1349036847762446686</id><published>2011-03-30T15:26:00.002+02:00</published><updated>2011-05-14T09:27:27.075+02:00</updated><title type='text'>vier minus drei</title><content type='html'>&lt;b&gt;Wie ich nach dem Verlust meiner Familie zu einem neuen Leben fand&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Barbara Pachl-Eberhart&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Woher wohl mein momentaner Hang zu Geschichten über Schicksalsschläge kommt? Ob es wohl daran liegt, dass ich es zurzeit  „vertragen“ kann, mich mit Tragischem auseinanderzusetzen, weil es mir momentan so unendlich gut geht? Vielleicht liegt es aber auch daran, dass meine Großeltern nicht jünger werden, dass ich das Bedürfnis habe, mich mit dem Tod auseinanderzusetzen. Wer weiß, auf jeden Fall tut es mir gut.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Steirerin Barbara ist das passiert, was man wohl als das Schlimmste bezeichnen kann, das einem überhaupt zustoßen kann. An einem wunderschönen Frühlingstag wird das Auto ihres Ehemanns Heli bei einem Bahnübergang vom Zug erfasst.  Mit im Auto sind Fini und Thimo, Barbaras Kinder, die noch nichteinmal lange genug gelebt haben, um in die Schule zu gehen. Heli stirbt am Unfallort. Fini und Thimo ein paar Tage später im Krankenhaus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Noch jetzt beim Schreiben bleibt mir bei diesem Gedanken die Sprache weg. Wie muss es einem gehen, wenn plötzlich alles, wofür und womit man gelebt hat, nicht mehr da ist? Ich glaube, in dieser Situation würden viele von uns aufgeben und sich nichts sehnlicher wünschen, als auch nicht mehr da zu sein. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch Barbara trauert. Natürlich. Aber sie tut es auf eine Weise, die keiner erwartet. Zur Verabschiedung ihrer Lieben gibt sie zum Beispiel ein Fest, zu dem sie ihre und Helis Kollegen von den Roten Nasen bittet, in voller Clowns-Montur zu kommen. Sie gibt Interviews, um anderen Menschen in ähnlichen Situationen zu helfen. Sie schöpft Kraft aus dem Glauben, dass Heli, Thimo und Fini nicht ausgelöscht sind, sondern dass ihre Seelen weiterleben, sie beschützen, und vielleicht auch irgendwann wieder zu ihr zurück kommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Barbara eckt natürlich mit ihrer Art, den Tod ihrer Familie zu verarbeiten, an. Nicht nur, dass sich die Das-gehört-sich-nicht-Sager Gehör verschaffen müssen, Barbara beschreibt zum Beispiel, dass sie zu Helis Eltern keinen Kontakt mehr hat. Mit ihrem Alleingang bei allen Entscheidungen rund um die Bestattung ihres Sohnes hat Barbara die Schwiegereltern zu sehr vor den Kopf gestoßen. Und auch ich bin befremdet, als ich lese, dass Barbara nicht einmal vier Monate nach dem Unfall am Bahnschranken einen neuen Mann kennenlernt und in ihr Leben lässt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber Barbaras Erzählungen haben mit auch Mut gemacht und ein Stück mehr Gewissheit gegeben, dass der Tod nicht das Ende des Lebens ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Lieblingszitat:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;„Gemeinsam wollen wir eintauchen, in die vielfarbige Welt der Erinnerung. Als Pforte wählen wir das Foto eines lachenden Mannes in einer grünen Regentonne. Aufgenommen an einem Sommertag. In einer Zeit, von der ich glaubte, sie sei mein ganzes Leben.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=buchstabenpup-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;asins=3778792172&amp;nou=1&amp;ref=tf_til&amp;fc1=000000&amp;IS2=1&amp;lt1=_blank&amp;m=amazon&amp;lc1=AC29C1&amp;bc1=FFFFFF&amp;bg1=FFFFFF&amp;f=ifr" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8570023317094540820-1349036847762446686?l=buchstabenpuppe.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://buchstabenpuppe.blogspot.com/feeds/1349036847762446686/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://buchstabenpuppe.blogspot.com/2011/03/vier-minus-drei.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8570023317094540820/posts/default/1349036847762446686'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8570023317094540820/posts/default/1349036847762446686'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://buchstabenpuppe.blogspot.com/2011/03/vier-minus-drei.html' title='vier minus drei'/><author><name>Buchstabenpuppe</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00028769734351382106</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8570023317094540820.post-2654832380570112598</id><published>2011-03-12T10:57:00.002+01:00</published><updated>2011-03-30T15:27:33.138+02:00</updated><title type='text'>So schön wie hier kanns im Himmel gar nicht sein!</title><content type='html'>&lt;b&gt;Tagebuch einer Krebserkrankung&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Christoph Schlingensief&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Was soll man schreiben, wenn einen ein Buch sprachlos zurücklässt? Wenn man weder nachvollziehen noch fassen kann? Christoph Schlingensiefs Dialog mit sich selbst hat mich unbeschreiblich gerührt und meinen Glauben erschüttert. Den Glauben daran, dass es die, die zurückbleiben, wenn jemand geht, schwerer haben. &lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An der Stelle, an der ich in meinen Buchbesprechungen normalerweise versuche, den Inhalt zu skizzieren, kann ich mich wohl diesmal kurz fassen. Christoph Schlingensief ist tot. Krebs.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In den Tagen, als er die Diagnose erfahren, als er gegen die Krankheit angekämpft und auch, als er den aussichtslosen Kampf unbewusst wohl schon aufgegeben gehabt hat, hat er viele seiner Gedanken einem Diktiergerät – und damit mir und allen, die es sonst noch interessiert – hinterlassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieses Buch ist eine Herausforderung gewesen. Die gesprochene Sprache hat mich oft sehr unmittelbar getroffen – wie wenn Freunde dir etwas erzählen und du vor lauter Schock und Mitgefühlt nicht antworten kannst, nicht weißt wie. Und doch viel brutaler. Gedanken, die nicht adressiert sind, nicht dazu gedacht, unmittelbar teilhaben zu lassen, um Antworten zu bekommen, oder Trost. Angst und Wut, die einen eben erst selbst überfallen haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Wissen um das Ende hat mich noch dazu von der ersten Seite an schuldbewusst an meiner Unterlippe kauen lassen. Als wäre ich diejenige, die der manchmal aufkeimenden Hoffnung, dem Lebensmut und dem Kampfgeist die Grundlage entzöge mit der Gewissheit, dass es schlussendlich zwecklos sein wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und dann ist da natürlich die – wie immer – offen bleibenden Frage: Was kommt danach? Was wird sein, wenn ich einmal tot bin? Wird überhaupt etwas sein?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Buch war schrecklich, schrecklich gut, und ich kann es nicht bereuen, es gelesen zu haben. Denn auch, wenn es in mir die Angst zu sterben ein wenig geschürt hat, anstatt wie so viele Bücher über den Tod, Mut zu machen, bin ich mir wieder einmal bewusster geworden, wie schön das Leben doch ist. Und wenn es auch wie ein schnödes Klischee klingt, hat es mich in meiner Einstellung betätigt: Genieße jeden Tag! Mach das, was dich glücklich macht, auch wenn es schwierig ist! Habe Mut aber sei auch mal klein und schwach! Liebe und lass dich lieben! Lass dich voll ein auf das, was man Leben nennt!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Lieblingszitat:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;„Wenn es tatsächlich nur zwei oder drei Jahre werden sollten, dann muss man die eben genießen. Hört sich gar nicht so schwierig an, aber wenn solche Gedanken konkret werden, ist das ganz schön komisch. Ich habe eben mal im Internet nach Häusern auf dem Land geguckt. Da stand bei einer Anzeige »Begrenzt bis 2011, verhandelbar«. Da habe ich gleich gedacht, 2011, das geht doch wunderbar. Länger muss es doch gar nicht sein. Wenn das nicht zum Heulen ist.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&amp;bc1=FFFFFF&amp;IS2=1&amp;nou=1&amp;bg1=FFFFFF&amp;fc1=000000&amp;lc1=AC29C1&amp;t=buchstabenpup-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;m=amazon&amp;f=ifr&amp;ref=tf_til&amp;asins=3442740703" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8570023317094540820-2654832380570112598?l=buchstabenpuppe.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://buchstabenpuppe.blogspot.com/feeds/2654832380570112598/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://buchstabenpuppe.blogspot.com/2011/03/so-schon-wie-hier-kanns-im-himmel-gar.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8570023317094540820/posts/default/2654832380570112598'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8570023317094540820/posts/default/2654832380570112598'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://buchstabenpuppe.blogspot.com/2011/03/so-schon-wie-hier-kanns-im-himmel-gar.html' title='So schön wie hier kanns im Himmel gar nicht sein!'/><author><name>Buchstabenpuppe</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00028769734351382106</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8570023317094540820.post-6153711916640522873</id><published>2011-03-02T16:43:00.001+01:00</published><updated>2011-03-12T10:57:59.760+01:00</updated><title type='text'>Empörung</title><content type='html'>Philip Roth&lt;br /&gt;(Deutsch von Werner Schmitz)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Neulich war ich beim Finale des Protest Song Contest. War sehr lustig und die Gebrüder Marx haben verdient gewonnen. Aber Protest? Um wirklich gegen etwas zu protestieren, braucht es wahrscheinlich mehr Empörung. Und Philip Roth zeigt im gleichnamigen Roman, dass man durchaus zutiefst empört sein kann, auch wenn andere dazu gar keine Veranlassung sehen.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;Marcus Messner ist braver Sohn eines koscheren Metzgers und fleißiger Student. Sein Vater, der von einem Tag auf den anderen vollkommen grundlos rasend vor Sorge um seinen Sohn ist, macht den jungen Mann wahnsinnig. Um den ständigen Auseinandersetzungen aus dem Weg zu gehen, für die es nie einen Grund gibt, flieht Marcus an ein College in Winesburg im Norden von Ohio – irgendwo im nirgendwo, 500 Meilen entfernt von daheim.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch wer glaubt, dass Marcus dort seine Ruhe hat und studieren kann, hat sich getäuscht. Da ist Zimmernachbar Flusser, der um vier Uhr morgens laut Texte rezitiert, der neue Wohnungskollege Elwyn, der – eigentlich noch schlimmer – fast gar nicht spricht, Olivia, die Marcus beim ersten Date einen bläst, weil sie das so will, und Dean Caudwell, der sich Sorgen um Marcus’ Integrationsfähigkeit am neuen College macht. Und zu allem Überdruss ist Marcus wie jeder andere Student in Winesburg gezwungen, einmal in der Woche den Gottesdienst zu besuchen. Als Jude!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und doch ist das Studium die einzige Chance, nicht eingezogen zu werden und an der Front im Korea-Krieg zu enden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dass ich dieses Buch zu Ende gelesen habe, ist schon ein paar Wochen her. Seitdem grüble ich darüber, was die Moral der G’schicht ist. Sich aufzulehnen und sein eigenes Leben zu leben? Ja, bis zu einem gewissen Grad. Auch mal zurückzustecken und sich selbst nicht so wichtig zu nehmen? Wohl auch wahr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf jeden Fall zeichnet Philip Roth ein wunderschönes, empörtes Portrait einer Jugend zwischen Gehorsam und Selbstbestimmung, zwischen Strebsamkeit und Lust, voller Zuversicht in die eigenen Fähigkeiten und voller Angst vor der Zukunft. Beim Lesen habe ich jede von Marcus’ Regungen mit gefühlt. So aufgeregt habe ich mich schon lange nicht mehr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Lieblingszitat:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;„Ich war ein sehr guter Student. Warum reichte das den Leuten nicht? Ich arbeite jedes Wochenende. Warum reichte das den Leuchten nicht? Ich konnte nicht mal meinen ersten Blowjob erleben, ohne mich dabei zu fragen, was wohl schiefgelaufen sein mochte, dass ich das erleben durfte. Warum reichte &lt;i&gt;das&lt;/i&gt; den Leuten nicht? Was sollte ich denn sonst noch alles machen, um den Leuten meinen Wert zu beweisen?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&amp;bc1=FFFFFF&amp;IS2=1&amp;nou=1&amp;bg1=FFFFFF&amp;fc1=000000&amp;lc1=871C77&amp;t=buchstabenpup-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;m=amazon&amp;f=ifr&amp;asins=3499254964" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8570023317094540820-6153711916640522873?l=buchstabenpuppe.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://buchstabenpuppe.blogspot.com/feeds/6153711916640522873/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://buchstabenpuppe.blogspot.com/2011/03/emporung.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8570023317094540820/posts/default/6153711916640522873'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8570023317094540820/posts/default/6153711916640522873'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://buchstabenpuppe.blogspot.com/2011/03/emporung.html' title='Empörung'/><author><name>Buchstabenpuppe</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00028769734351382106</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8570023317094540820.post-2855338676097805846</id><published>2011-02-06T23:08:00.003+01:00</published><updated>2011-03-02T16:44:49.012+01:00</updated><title type='text'>Der Purpurschnitter</title><content type='html'>Gloria Frost&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Was macht man, wenn einem ein Buch zum Lesen geschickt wird, und man... na ja... es wird... kein Lieblingsbuch? Ein arrogantes Arschloch sein und es verreißen? Sich selbst verleugnen und lügen? Oder das Buch einfach totschweigen? Ich hab mich dazu entschlossen, ehrlich zu sein und darüber zu schreiben, was mir trotz allem an „Der Purpurschnitter“ gefallen hat.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lilly Leberecht ist eine Frau in den Vierzigern. Sie hat es als Schulleiterin zu etwas gebracht im Leben, aber ihr Mann Hagen säuft und ist ein Fiesling, und die Zwillings-Teenagertöchter nehmen sie weder als Mutter noch als Frau ernst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Spuk beginnt, als Lillys große Jugendliebe Adrian unvermutet aus Russland in seine Heimat zurückkehrt und Lilly prompt eine Affäre mit ihm beginnt. Da verschwinden Menschen aus Lillys Umfeld – ihr Mann, ihre beste Freundin, der Schwager, der Onkel aus Amerika – und zurück bleiben einzelne abgehackte Füße in schwarzen Armeestiefeln.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was zu Beginn wie der Stoff für einen spannenden Thriller daherkommt, wird irgendwie belanglos. Denn während rund um Lilly quasi die Welt untergeht, scheint sie das kaum zu berühren. Und auch sonst niemanden. Die Töchter fragen nicht nach dem Verbleib ihres Vaters, Lily unterhält ihre Affäre zu Adrian offen und ohne jegliche Gewissensbisse auch vor den Kindern, und die wiederum finden auch das überhaupt nicht ungewöhnlich. Das Verschwinden der Freundin Linda begeht man mit Prosecco und einem Seufzen: „Früher waren wir zu viert.“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Trotzdem mochte ich nicht aufhören zu lesen, obwohl ich ein wenig Angst vor der Auflösung hatte. Aber das Warten hat sich gelohnt. Na ja, halb. Denn wie Gloria Frost die gruseligen Begebenheiten enträtselt und den Übeltäter entlarvt, hätte ich so nicht erwartet. Den Grund für die Bein-Abhackerei in Lillys eigener Familiengeschichte zu entdecken und als Mörder ihren Erzeuger, den sie bis dato für einen Freund gehalten hatte, hat mich positiv überrascht und fast über das Dahingeplätscher der Geschichte und den andauernden Einsatz von Redewendungen hinweggetröstet. Aber Gloria: Am Ende heiratet Lilly Isegrimm? Und lebt fortan mitsamt Hund Wotan glücklich im ererbten Schloss? Ernsthaft?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Lieblingszitat:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Deutlich hörte ich Großmutters Stimme an meinem Ohr: „Es sind die Körperlosen. Hüte dich vor ihren Liedern. Seit Urzeiten hausen sie in der Nähe von Friedhöfen und reisen von dort zu den Häusern, in denen gerade Menschen gestorben sind, lauern begierig auf Weinen und Wehklagen der Trauernden und Verzweifelten. Denn von den Tränen der Sterblichen ernähren sie sich. Je mehr geweint wird, desto größer und schöner werden sie. Ihre Macht, ihre Kraft, ja, menschliche Gestalt und neue Jungend gewinnen sie aus dem salzigen Saft.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&amp;bc1=FFFFFF&amp;IS2=1&amp;nou=1&amp;bg1=FFFFFF&amp;fc1=000000&amp;lc1=700870&amp;t=buchstabenpup-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;m=amazon&amp;f=ifr&amp;asins=3862543137" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8570023317094540820-2855338676097805846?l=buchstabenpuppe.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://buchstabenpuppe.blogspot.com/feeds/2855338676097805846/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://buchstabenpuppe.blogspot.com/2011/02/der-purpurschnitter.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8570023317094540820/posts/default/2855338676097805846'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8570023317094540820/posts/default/2855338676097805846'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://buchstabenpuppe.blogspot.com/2011/02/der-purpurschnitter.html' title='Der Purpurschnitter'/><author><name>Buchstabenpuppe</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00028769734351382106</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8570023317094540820.post-1199623061718298503</id><published>2011-01-22T10:03:00.003+01:00</published><updated>2011-02-06T23:09:50.964+01:00</updated><title type='text'>Die Schwierigen oder J’adore ce qui me brûle</title><content type='html'>Max Frisch&lt;i&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;&lt;br /&gt;Als eine Freundin, die wahnsinnig viel liest, letztens zu mir gesagt hat, dass sie keine Literatur möge, habe ich noch gelacht. Nach Max Frischs „Die Schwierigen“ beschleicht mich allerdings das Gefühl, dass ich Literatur nicht kann. Während mir Belletristik runtergeht wie Öl, hat mich Anspruchsvolleres wieder einmal gequält. Jetzt: erschöpft, aber stolz.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Yvonne, eine für die Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts sehr emanzipiert scheinende Frau, heiratet. Aber als er auf ihre Schwangerschaft hilflos reagiert, wird ihr der Gatte – der Archäologe Hinkelmann – zur Last. Yvonne trennt sich von ihm und dem ungeborenen Kind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie trifft den Maler Jürg Reinhart, mit dem sie auch nicht glücklich wird, und heiratet schlussendlich in das gut bürgerliche Leben zurück, aus dem sie kommt. Reinhart hingegen verliebt sich in seine Schülerin Hortense – den beiden ist aber auch kein Glück beschert. Nach einem missglückten Heiratsantrag beschließt auch sie, einem sichereren Hafen den Vorzug zu geben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Inhaltlich ist „Die Schwierigen“ für mich ein sehr spannendes Buch. Ich mag es, über Menschen zu lesen, die zu viel nachdenken, da fühle ich mich irgendwie verstanden und in guter Gesellschaft. Ich mag schwierige Menschen gern, für mich müssten sie ja eigentlich „Die Interessanten“ heißen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch vom Schreibstil her mag ich Max Frisch (deswegen zu diesem Buch auch zwei Zitate). Besser als die Süddeutsche Zeitung – „Ein gäriges Buch, prall von expansiver Fabulierbesessenheit, stark im Mitgefühl.“ – könnte ich es gar nicht ausdrücken. Außerdem ist Max Frisch für mich der Kaiser des Strichpunktes. Sehr sympathisch!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und trotzdem bin ich bei diesem Roman nicht ins Lesen gekommen. Seitenweises Philosophieren hat mich abschweifen, und bloß Angedeutetes statt Ausgesprochenem hat mich verwirrt und der Handlung nur schwer folgen lassen. Eigentlich habe ich mir ja einmal vorgenommen, „Homo faber“ zu lesen. Jetzt bin ich mir nicht mehr so sicher, ob ich mir das zutrauen soll.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Lieblingszitate:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;„Er redete auf sie ein. Worte, dachte sie, Worte! Sie sah ihn, der eben noch ziemlich die Welt war, die einzig wirkliche, als eine Summe von Worten. Und man heiratet keine Worte.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Tropfen eines milden Lichtes, einer nach dem anderen, reihten sich auf, jeder mit einem Goldsaum wie welkender Herbst, mit einer schimmernden Kugel von Wärme, umrandet von Bläue einer flatternden Schattigkeit.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&amp;bc1=FFFFFF&amp;IS2=1&amp;nou=1&amp;bg1=FFFFFF&amp;fc1=000000&amp;lc1=99228C&amp;t=buchstabenpup-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;m=amazon&amp;f=ifr&amp;asins=3312004667" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8570023317094540820-1199623061718298503?l=buchstabenpuppe.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://buchstabenpuppe.blogspot.com/feeds/1199623061718298503/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://buchstabenpuppe.blogspot.com/2011/01/die-schwierigen-oder-jadore-ce-qui-me.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8570023317094540820/posts/default/1199623061718298503'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8570023317094540820/posts/default/1199623061718298503'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://buchstabenpuppe.blogspot.com/2011/01/die-schwierigen-oder-jadore-ce-qui-me.html' title='Die Schwierigen oder J’adore ce qui me brûle'/><author><name>Buchstabenpuppe</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00028769734351382106</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8570023317094540820.post-119120775942618326</id><published>2011-01-03T23:01:00.002+01:00</published><updated>2011-01-22T10:04:35.676+01:00</updated><title type='text'>Schmetterling und Taucherglocke</title><content type='html'>Jean-Dominique Bauby&lt;br /&gt;(deutsch von Uli Aumüller)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Auf Flohmärkten kaufe ich normalerweise nichts, weil sich die großartigen Schnäppchen hartnäckig vor mir verstecken, oder Ramsch, für den ich spätestens einen Tag danach bereue, auch nur 50 Cent ausgegeben zu haben. Die 1 Euro 80 für „Schmetterling und Taucherglocke“ sind allerdings eine lohnende Ausgabe gewesen: nicht das beste Buch, das ich je gelesen habe, aber eine meiner denkwürdigsten Erfahrungen...&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jean-Dominique Bauby ist Chefredakteur bei der französischen Elle, 43 und Vater von zwei kleinen Kindern, als er im Dezember 1995 einen Hirnschlag erleidet. Dank moderner Reanimationstechnik überlebt er, was früher ein sicheres Todesurteil gewesen wäre, allerdings wird nur sein Geist wieder wach. Sein Körper bleibt bis auf einige wenige Funktionen leblos – tot.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Allein mithilfe des Lidschlags seines linken Auges schafft es Bauby, „Schmetterling und Taucherglocke“ – seine Biographie – zu diktieren. Ein Bericht über sein Leben vor dem Schicksalsschlag, sein Leben, eingesperrt in einem Körper, über den er nicht mehr Herr ist, und ein Bericht über seine Zukunftsträume, denn die hat er noch, obwohl es keine Aussicht auf Genesung gibt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was es bedeutet, an den Folgen eines Hirnschlags zu leiden, die die Medizin als Locked-in-Syndrom beschreibt, kann ich mir auch nach der Lektüre von „Schmetterling und Taucherglocke“ nicht vorstellen. Zu fern von allem mir ertragbaren kommen die Schilderungen von Bauby mir vor. Dabei erzählt er kaum über sein Leiden, jammert nicht, stellt sich – zumindest im Buch – nie die Frage warum oder warum gerade er.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Baubys Stil ist mir nicht sympathisch – zu voll von Fremdwörtern, die ich nicht verstehe, zu voll von geistreichen Metaphern und intellektuellen Anspielungen. Und doch hat mich die Schilderung seines Lebens tief bewegt. Nicht, weil er ohne einen Buchstaben sagen oder einen Finger rühren zu können ein Buch verfasst hat (natürlich auch deswegen), sondern weil er sich und sein Leben auch in dieser ausweglosesten der ausweglosen Situationen nicht aufgegeben hat. Diese Kraft trotz der Demütigung eines sich vollständig verweigernden Körpers lässt mich vor Ehrfurcht fast erstarren, und ich habe das Gefühl, Danke sagen zu müssen. Für alles.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Lieblingszitat:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;„Falls er weggeht, wie es heißt, über welche aufgeblasene Null werde ich mich dann lustig machen können? Auf seine ewige Frage: „Sehen Sie doppelt?“ werde ich nicht mehr das einsame, harmlose Vergnügen haben, mich in meinem tiefsten Inneren antworten zu hören: „Ja, ich sehe zwei Arschlöcher anstelle von einem.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&amp;bc1=FFFFFF&amp;IS2=1&amp;bg1=FFFFFF&amp;fc1=000000&amp;lc1=7A2083&amp;t=buchstabenpup-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;m=amazon&amp;f=ifr&amp;asins=3423125659" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8570023317094540820-119120775942618326?l=buchstabenpuppe.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://buchstabenpuppe.blogspot.com/feeds/119120775942618326/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://buchstabenpuppe.blogspot.com/2011/01/schmetterling-und-taucherglocke.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8570023317094540820/posts/default/119120775942618326'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8570023317094540820/posts/default/119120775942618326'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://buchstabenpuppe.blogspot.com/2011/01/schmetterling-und-taucherglocke.html' title='Schmetterling und Taucherglocke'/><author><name>Buchstabenpuppe</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00028769734351382106</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8570023317094540820.post-3231253027847055232</id><published>2010-12-31T11:36:00.004+01:00</published><updated>2011-01-03T23:03:16.162+01:00</updated><title type='text'>Unsichtbar</title><content type='html'>Paul Auster (deutsch von Werner Schmitz)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Manchmal weckt das große Können eines Autors in mir Widerstand. Bei den seitenlangen Sätzen in Thomas Bernhards „Ja“ habe ich mich gefragt, was er mir damit beweisen will. Ja, ich weiß, der Neid... Paul Auster hingegen schafft es, mich mit „Unsichtbar“ vollkommen zu verzaubern. Mit einer verstörend faszinierenden Geschichte, angenehm unprätentiös eingewoben in einen Rahmen aus vier unterschiedlichen Erzähl-Perspektiven, die inhaltlich auch noch Sinn ergeben.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Leben Adam Walkers ist von einem Mord geprägt, den er als Literaturstudent in New York miterleben muss. Dieser Mord, begangen vom Politologen und Professor in Cambridge Rudolf Born, wird nie gesühnt, weil Adam mit seinem Wissen zu spät zur Polizei geht. Den Mörder trifft Adam auf seinem Auslandsjahr in Paris wieder. Dort will er dessen geplante Heirat mit Hélène vereiteln, um sie und ihre Tochter Cécile vor dem sinistren Typen Born zu retten. Sein Plan geht allerdings nach hinten los und führt dazu, dass Adam wegen Drogenbesitzes angezeigt und aus Frankreich abgeschoben wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieser Teil seines Lebens lässt den jungen Dichter aber nie mehr los. Um der Gerechtigkeit genüge zu tun, gibt Adam sogar seinen Beruf auf und studiert Jura. Bereits todkrank schreibt er allerdings seine Geschichte auf und schickt sie in der Vorahnung, dass er sie nicht mehr zu Ende bringen wird können, seinem Studienfreund Jim, mit dem er seit der Zeit an der Uni keinen Kontakt mehr hatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jim weiß nicht so recht, was er mit Adams Geschichte anfangen soll, scheinen doch die Passagen über die inzestuöse Beziehung zu dessen Schwester Gwyn gelogen zu sein. Doch als der Zufall Jim nach Paris verschlägt, trifft er dort Cécile, die Adams Erzählungen über Rudolf Born nicht nur bestätigt, sondern in noch tiefere menschliche Abgründe blicken lässt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Unsichtbar“ hat mich überwältigt. Der Inhalt hat mich gepackt, aber es ist noch viel mehr die Erzählweise, die dieses Buch für mich unvergesslich machen wird. Zuerst Adam als Ich-Erzähler, dann ein Teil, in dem er sich die Geschichte selbst zu erzählen scheint, der dritte Part in der dritten Person über Adam geschrieben, und ganz zum Schluss das Tagebuch von Cécile. Und obwohl auch noch in jedem Teil der Schreibstil ein ganz anderer ist, ist das ganze eine runde Erzählung die sogar noch von den vielen Perspektivwechseln profitiert. Mehr noch: ohne diese Art des Erzählens würde wohl das ganze Buch nicht funktionieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Lieblingszitat:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Die Trägheit und Präzision ihrer Gesten, als sie die Blumen schnitt und in die Vase stellte, hatten etwas in mir angerührt, und plötzlich war mein unverfängliches Zusehen in Faszination umgeschlagen. Auf einmal entdeckte ich ihre Sinnlichkeit, und die fade, uninteressante Frau, die keinen einzigen Gedanken im Kopf zu haben schien, entpuppte sich als sehr viel klüger, als ich sie mir vorgestellt hatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;           &lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&amp;bc1=FFFFFF&amp;IS2=1&amp;nou=1&amp;bg1=FFFFFF&amp;fc1=000000&amp;lc1=97158F&amp;t=buchstabenpup-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;m=amazon&amp;f=ifr&amp;asins=3498000810" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8570023317094540820-3231253027847055232?l=buchstabenpuppe.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://buchstabenpuppe.blogspot.com/feeds/3231253027847055232/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://buchstabenpuppe.blogspot.com/2010/12/unsichtbar.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8570023317094540820/posts/default/3231253027847055232'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8570023317094540820/posts/default/3231253027847055232'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://buchstabenpuppe.blogspot.com/2010/12/unsichtbar.html' title='Unsichtbar'/><author><name>Buchstabenpuppe</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00028769734351382106</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8570023317094540820.post-839892324851321646</id><published>2010-12-25T16:33:00.001+01:00</published><updated>2010-12-31T11:37:37.196+01:00</updated><title type='text'>Ferne Ufer</title><content type='html'>Diana Gabaldon (deutsch von Petra Hrabak, Sonja Schuhmann und Barbara Steckhan)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;1075 Seiten geballte Lust, Exotik und Tragödie und keine einzige Seite Langeweile. Ein Grund, warum ich der Highland-Saga verfallen bin: es ist immer etwas los. In Teil drei ist zeitweise so viel los, dass ich dankbar für die fast angsteinflößende Dicke des Buches war. So hatte ich wenigstens zwischen den aufregenden Passagen genug Zeit zum Verschnaufen.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Claire macht sich gemeinsam mit ihrer Tochter Brianna und deren Freund und Historiker Roger Wakefield auf die Suche nach Jamie. Gemeinsam durchsuchen sie Museen und alle historischen Papiere, derer sie habhaft werden können. Offensichtlich hat Briannas Vater und Claires Lebensliebe die Schlacht bei Culloden 1746 überlebt und erfreut sich auch 20 Jahre später noch bester Gesundheit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Claire geht wieder durch die Steine am Craigh na Dun und findet - natürlich findet sie ihn - ihren Mann, der Druckereibesitzer, Schmuggler und Geschäftspartner von Bordellbesitzerin Madame Jeanne ist und der sich mal Alexander Malcolm und mal Jamie Roy nennt. In zwanzig Jahren ist viel passiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für mich war es eine große Freude, zu erfahren, was Claire und Jamie in ihren fast 200 Jahre voneinander getrennten Leben widerfahren ist. Claire ist -&amp;nbsp;ohne ihn wieder zu lieben aber doch -&amp;nbsp;zu ihrem ersten Mann Frank Randall zurückgekehrt, ist mit ihm nach Amerika ausgewandert und hat dort nicht nur ihre Tochter Brianna großgezogen sondern auch Medizin studiert. Jamie führte jahrelang ein einsames Leben in einer Höhle, immer in Angst und auf der Flucht vor den Engländern, musste schließlich doch ins Gefängnis und endete als Stallbursche auf einem Gut in England.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das schönste an „Ferne Ufer“ war für mich die Beschreibung der Situationen, in denen Claire und Jamie sich wieder kennenlernen: die Angst vor den ohneeinander verbrachten Jahren, die Wut und die Eifersucht, die Claire packen, als plötzlich ein Mädchen „Papa“ zu Jamie sagt, und die Liebe, die doch stärker ist als 20 Jahre Einsamkeit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Obwohl ich natürlich wissen will, wie es den beiden in Amerika ergeht, wohin es sie am Ende von „Ferne Ufer“ verschlagen hat, werde ich jetzt einmal etwas anderes lesen. Die Auswahl nach einem überbordenden Bücher-Weihnachten ist riesengroß. Aber keine Sorge: Teil vier der Highland-Saga ist gekauft und bereit, gelesen zu werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Lieblingszitat&lt;/b&gt; (diesmal aus Diana Gabaldons Danksagungen am Ende des Buches):&lt;br /&gt;„Mein tiefster Dank gilt: (…) meinem Mann Doug Watkins für sein literarisches Urteilsvermögen, seine Randnotizen (z. B.: „schon wieder Brustwarzen?“) und die Witze, die ich angeblich von ihm klaue um sie Jamie Fraser in den Mund zu legen;“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&amp;bc1=FFFFFF&amp;IS2=1&amp;bg1=FFFFFF&amp;fc1=000000&amp;lc1=9D1E8A&amp;t=buchstabenpup-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;m=amazon&amp;f=ifr&amp;asins=3442361079" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8570023317094540820-839892324851321646?l=buchstabenpuppe.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://buchstabenpuppe.blogspot.com/feeds/839892324851321646/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://buchstabenpuppe.blogspot.com/2010/12/ferne-ufer.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8570023317094540820/posts/default/839892324851321646'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8570023317094540820/posts/default/839892324851321646'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://buchstabenpuppe.blogspot.com/2010/12/ferne-ufer.html' title='Ferne Ufer'/><author><name>Buchstabenpuppe</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00028769734351382106</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8570023317094540820.post-3614189227236678780</id><published>2010-12-17T14:04:00.001+01:00</published><updated>2010-12-25T16:33:52.969+01:00</updated><title type='text'>Die geliehene Zeit</title><content type='html'>Diana Gabaldon&lt;br /&gt;(übersetzt von Sonja Schumacher, Rita Seuß und Barbara Steckhan)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;&lt;br /&gt;Ja, ich bin gefangen. Gefangen in einer Welt aus Blut, Rache, Lust und Leidenschaft. Es ist wie die Sucht, die mich auch immer „Gute Zeiten, Schlechte Zeiten“ einschalten lässt, wenn ich um 19.45 Uhr zu Hause bin. So banal das ganze auch sein mag, man will wissen, wie es weitergeht. Mich wundert, dass aus Diana Gabaldons Highland-Saga noch niemand eine Serie gemacht hat.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Wir begegnen Claire wieder – aber nicht wie erwartet als Frau von Jamie Fraser, sondern in den späten 60er Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts. Sie scheint wieder in ihr altes Leben zurückgekehrt zu sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Frank Randal, ihr Ehemann, ist gestorben und Brianna, Claires Tochter ist 18 Jahre alt. Gemeinsam mit ihr begibt sich Claire auf Spurensuche nach Schottland. Sie will ihrer Tochter eine unglaubliche Geschichte erzählen und gestehen, wer wirklich ihr Vater ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Parallel erzählt Gabaldon, wie Claires und Jamies Leben im 18. Jahrhundert weitergeht, wie sie als Freunde des Sohnes des im Exil lebenden schottischen Königs, Bonnie Prince Charles, in Frankreich versuchen, den vor der Tür stehenden Freiheitskampf der Schotten gegen die Engländer zu verhindern, und wie ihre Liebe zueinander wächst und Claire schließlich schwanger wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der zweite Teil der Saga hat mich fast genauso fasziniert wie der erste. Vermutlich nicht so sehr, weil ich an Schottland oder seiner Geschichte interessiert bin, sondern weil mich diese Liebe zwischen zwei Menschen fasziniert, die den widrigsten Umständen trotzt. Und weil mir die Charaktere sympathisch sind: Claire, eine starke Frau, die weiß, was sie will, die sich aber auch fallen und beschützen lassen kann. Und Jamie, der geheimnisumwitterte, rauhe Kerl, der innen drin aber bedürftig und weich ist, und sich dieser Seite seiner Selbst nicht schämt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und ja, ich habe Teil drei, „Ferne Ufer“, schon begonnen. Aber keine Angst: Irgendwann werde ich wieder etwas anderes lesen. Wahrscheinlich...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Lieblingszitat:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Die Hände fest verschlungen, saßen wir auf der Bank und sprachen lange Zeit kein Wort, währen die feuchte Brise im Weinlaub unsere Gedanken flüsterte. Regentropfen rieselten auf uns herab wie Tränen über Trennung und Verlust.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&amp;bc1=FFFFFF&amp;IS2=1&amp;bg1=FFFFFF&amp;fc1=000000&amp;lc1=A50C78&amp;t=buchstabenpup-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;m=amazon&amp;f=ifr&amp;asins=3442361060" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8570023317094540820-3614189227236678780?l=buchstabenpuppe.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://buchstabenpuppe.blogspot.com/feeds/3614189227236678780/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://buchstabenpuppe.blogspot.com/2010/12/die-geliehene-zeit.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8570023317094540820/posts/default/3614189227236678780'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8570023317094540820/posts/default/3614189227236678780'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://buchstabenpuppe.blogspot.com/2010/12/die-geliehene-zeit.html' title='Die geliehene Zeit'/><author><name>Buchstabenpuppe</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00028769734351382106</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8570023317094540820.post-354441231841142250</id><published>2010-12-04T16:05:00.003+01:00</published><updated>2010-12-17T14:05:34.285+01:00</updated><title type='text'>Feuer und Stein</title><content type='html'>Diana Gabaldon&lt;br /&gt;(übersetzt von Elfriede Fuchs und Maya Ubik)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Es ist wieder passiert! In den letzten Tagen war ich fast traurig, wenn ich am Abend etwas vor hatte, so sehr sehnte ich mich nach meiner Couch und meinem Buch. Schuld daran ist Diana Gabaldons Highland-Saga. Und Daniela, die mir diese Buchreihe empfohlen hat! &lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Claire Beachchamp Randall verbringt mit Ihrem Mann Frank die zweiten Flitterwochen in Schottland. Nachdem Sie sich in den Jahren des Zweiten Weltkriegs kaum gesehen haben, kommen sich die beiden nun in den romantischen Highlands wieder näher. Gemeinsam unternehmen sie viele Ausflüge zu sagenumwobenen Orten und mystischen Plätzen. Als Claire eines Morgens allein zum Steinkreis am Craigh na Dun zurückkehrt, um eine seltene Pflanze zu suchen, berührt sie einen der großen Steine, und findet sich plötzlich in einer anderen Zeit wieder – im Schottland des achtzehnten Jahrhunderts.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was folgt, nachdem sich Claire mit ihrer misslichen Lage abgefunden hat, ist ein Leben voller Entbehrungen und Gefahren. Wegen Ihrer Erfahrung als Lazarett-Krankenschwester wird sie bald als Heilerin bekannt, aber auch als Hexe verleumdet. Und mehr als einmal bringen ihre aufgeklärten Gedanken und unangepassten Handlungen sie an den Rande des Todes.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Trotzdem erfährt Claire ein Leben, dass sie zufrieden macht und glücklich. Schuld daran ist Jamie Fraser, ein junger, geächteter Hochland-Schotte, den sie heiratet um ihre beiden Köpfe aus der sprichwörtlichen Schlinge zu ziehen. Doch was als Vernunft-Ehe beginnt, wird bald zu einer Beziehung voller Leidenschaft und ungeahnter Liebe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Feuer und Stein“ ist eine Highland-Telenovela, anders kann ich es nicht beschreiben. Und genau diese Mischung aus roher, mystischer Gefahr und hingebungsvoller, übersteigerter Emotionen ist es, was mich an diesem Roman so gefesselt hat. Und natürlich James Alexander Malcolm MacKenzie Fraser. Ich weiß, hätte mich ein verwunschener Stein ins Jahr des Herrn 1743 geschleudert, ich wäre ihm auch verfallen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Glücklich habe ich heute früh die 798. und letzte Seite von „Feuer und Stein“ umgeblättert und mir sofort den zweiten Band der bis dato siebenteiligen Saga gekauft. Nachdem ich hier den letzten Buchstaben getippt haben werde, werde ich mich sogleich den 978 Seiten von  „Die geliehene Zeit“ zuwenden. Ich bin fast froh, dass ich keine Karten mehr für Kings of Leon heute Abend bekommen habe...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Lieblingszitat:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;„Ich habe, außer mit Frank, nur mit wenigen Männern geschlafen, aber ich hatte schon früher die Erfahrung gemacht, dass ein Gefühl tiefer Vertrautheit entsteht, wenn man mit jemandem schläft, tatsächlich nur schläft – es ist, als strömten die Träume aus einem heraus und mischten sich mit denen des anderen und hüllten einen in eine Decke heimlicher Verbundenheit.“&lt;br /&gt;                                            &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&amp;bc1=FFFFFF&amp;IS2=1&amp;bg1=FFFFFF&amp;fc1=000000&amp;lc1=911879&amp;t=buchstabenpup-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;m=amazon&amp;f=ifr&amp;asins=3442361052" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8570023317094540820-354441231841142250?l=buchstabenpuppe.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://buchstabenpuppe.blogspot.com/feeds/354441231841142250/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://buchstabenpuppe.blogspot.com/2010/12/feuer-und-stein.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8570023317094540820/posts/default/354441231841142250'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8570023317094540820/posts/default/354441231841142250'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://buchstabenpuppe.blogspot.com/2010/12/feuer-und-stein.html' title='Feuer und Stein'/><author><name>Buchstabenpuppe</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00028769734351382106</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8570023317094540820.post-228595593061072946</id><published>2010-11-21T15:35:00.001+01:00</published><updated>2010-12-04T16:07:24.404+01:00</updated><title type='text'>Das Spiel des Engels</title><content type='html'>Carlos Ruiz Zafón&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Ein Buch über Barcelona, über das Schreiben, über die Liebe und die Freundschaft – was will man eigentlich mehr? Was dieses Buch allerdings wirklich zu etwas Besonderem macht, ist das, was unter der Oberfläche schmort und bisweilen hervorquillt: die Beschreibung von Gestank und Dunst, der über der Stadt liegt, das Scheitern, die unerfüllte Sehnsucht und das Grauen, das fast buchstäblich aus der Wand kriecht.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;David Martín ist siebzehn, als er Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts seine erste Geschichte in der „Stimme der Industrie“ veröffentlicht. Schreiben ist alles, was er hat. Ohne Mutter und mit einem Analphabeten als Vater aufgewachsen, glaubt er an sein Talent, das vor allem von seinem Mentor und Autor zahlreicher Kriminalromane Pedro Vidal und Davids Vaterersatz und Buchhändler Señor Sempere gefördert wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Obwohl David mehr schreibt als ihm gut tut, und seine Texte bald besser sind als die seines Mentors, schafft er nie den Durchbruch. Der einzige Lohn für seine Schufterei ist eine schwere Krankheit. Und als er sich schon halb tot glaubt, begegnet er Andreas Corelli, der sich als Verleger aus Paris bei ihm vorstellt – und sein ganzes Leben verändert sich schlagartig. Doch was sich erst als wunderbare Fügung des Schicksals darstellt, entpuppt sich als sprichwörtlicher Pakt mit dem Teufel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Das Spiel des Engels“ ist langatmig, kompliziert und ausschweifend. Ein paar Seiten weniger hätten es auch getan. Außerdem hätte Zafón sich entscheiden können, ob er nun einen Kriminalroman oder eine Fantasy-Geschichte schreiben will. Es wäre vielleicht ein besseres Buch dabei herausgekommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Trotzdem mag ich „Das Spiel des Engels“. Zafóns Sprache ist wie ein gutes Parfum, das man immer wieder auflegen will – leicht, frisch und gleichzeitig unmissverständlich einprägsam und nachhallend. Seit ich „Der Schatten des Windes“ gelesen habe, will ich mehr. Und vor allem die Dialoge zwischen Martín und Corelli und die gleichermaßen intelligente wie witzige Isabella haben mich auch für dieses Buch eingenommen. Meine Lust auf Carlos Ruiz Zafón ist ungebrochen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Lieblingszitat:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;„Literatur, wenigstens die gute, ist eine Wissenschaft, die das Blut der Kunst in sich trägt. Wie die Architektur oder die Musik.“&lt;br /&gt;„Ich dachte, sie sprieße einfach so aus dem Künstler hervor.“&lt;br /&gt;„Das Einzige, was einfach so aus ihm hervorsprießt, sind die Haare und die Warzen.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &lt;iframe frameborder="0" marginheight="0" marginwidth="0" scrolling="no" src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&amp;amp;bc1=FFFFFF&amp;amp;IS2=1&amp;amp;nou=1&amp;amp;bg1=FFFFFF&amp;amp;fc1=000000&amp;amp;lc1=9D1495&amp;amp;t=buchstabenpup-21&amp;amp;o=3&amp;amp;p=8&amp;amp;l=as1&amp;amp;m=amazon&amp;amp;f=ifr&amp;amp;asins=3596186447" style="height: 240px; width: 120px;"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8570023317094540820-228595593061072946?l=buchstabenpuppe.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://buchstabenpuppe.blogspot.com/feeds/228595593061072946/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://buchstabenpuppe.blogspot.com/2010/11/das-spiel-des-engels.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8570023317094540820/posts/default/228595593061072946'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8570023317094540820/posts/default/228595593061072946'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://buchstabenpuppe.blogspot.com/2010/11/das-spiel-des-engels.html' title='Das Spiel des Engels'/><author><name>Buchstabenpuppe</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00028769734351382106</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8570023317094540820.post-3393246996225399638</id><published>2010-10-30T11:59:00.003+02:00</published><updated>2010-11-21T15:36:31.040+01:00</updated><title type='text'>Zwischen allen Wolken</title><content type='html'>Michael Gantenberg&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;&lt;br /&gt;Wenn mich eine Geschichte davonträgt in eine Welt, die schon nach ein paar Seiten meine eigene wird, und aus der aufzutauchen, und wieder in meine eigene zurückzukehren, schön und traurig zugleich ist, dann weiß ich, warum ich immer wieder zu einem Buch greife. Denn genau dieses Gefühl ist es, wonach ich mich zwischen den nach geschnittenem Papier duftenden Seiten sehne wie eine Süchtige. Und genau das ist Michael Gantenberg mit „Zwischen allen Wolken“ gelungen.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gesa ist neunzehn und steckt mitten im Abitur. Ihr Bruder Wilko hat das schon hinter sich, er ist ein paar Jahre älter. Gemeinsam mit ihren Eltern leben sie auf der Insel Nördrum in der Ostsee. Was sie nach dem Abitur mit ihrem Leben anfangen will, da hat Gesa noch keinen blassen Schimmer. Aber fest steht: Sie will weg aus Nördrum. Was sonst?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dabei geht es daheim im Möwennest, der Pension, die Gesas Eltern bewirtschaften, recht amüsant zu. Neben den normalen Urlaubsgästen kommen auch immer mehr kinderlose Paare. Die erwarten sich von Wattwanderungen mit der Wattfee – Gesas Oma Insa – endlich Nachwuchs. Und dann sind da auch noch Piet, Oma Insas Freund, Tante Nele, zu der fast ausschließlich männliche Touristen in die Praxis kommen, und Onkel Onno, der einen Schatz sucht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber dann kommt der Tag, ein wunderschöner, sonniger Tag, an dem das Schlimmste passiert. Wilko stürzt mit ungeöffnetem Fallschirm in einen Apfelbaum und ist tot.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe nicht geweint beim Lesen von „Zwischen den Wolken“, obwohl der Tod meiner Schwester – wenn ich die Romanhandlung jetzt mit meinem eigenen Leben vergleiche – das allerschlimmste wäre, was mir passieren könnte. Ich glaube, ich würde mich genauso leer fühlen wie Gesa, so allein, wenn alle um mich herum, die mich normalerweise auffangen, nicht dazu in der Lage wären. Wenn mein Vater, der beim Fallschirmspringen dabei war, verschwände und meine Mutter, von Trauer gebrochen, all ihre Aufmerksamkeit einer Ente namens Jean-Piere schenkte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Tatsache aber, dass Gesa Wilko sehen kann und mit ihm spricht, hat mich getröstet. Es ist mir egal ob so etwas eine Wahnvorstellung ist, die einem dabei hilft, nicht total durchzudrehen, oder ob Tote tatsächlich nicht sofort ganz verschwinden, um denen zu helfen, die zurückbleiben. Ich hoffe, dass es mir genauso gehen würde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Lieblingszitat:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;„Ich traf Wilko ziemlich regelmäßig. Eigentlich traf er mich. Wir waren nie verabredet oder so was. Und ich konnte auch nicht nach ihm rufen. Er war einfach da oder eben nicht. Am Anfang war ich erschrocken, aber das legte sich. Man kann sich auch an einen toten Bruder gewöhnen.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;                                       &lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&amp;bc1=FFFFFF&amp;IS2=1&amp;nou=1&amp;bg1=FFFFFF&amp;fc1=000000&amp;lc1=7C1864&amp;t=buchstabenpup-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;m=amazon&amp;f=ifr&amp;asins=3502110638" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8570023317094540820-3393246996225399638?l=buchstabenpuppe.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://buchstabenpuppe.blogspot.com/feeds/3393246996225399638/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://buchstabenpuppe.blogspot.com/2010/10/zwischen-allen-wolken.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8570023317094540820/posts/default/3393246996225399638'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8570023317094540820/posts/default/3393246996225399638'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://buchstabenpuppe.blogspot.com/2010/10/zwischen-allen-wolken.html' title='Zwischen allen Wolken'/><author><name>Buchstabenpuppe</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00028769734351382106</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8570023317094540820.post-8679869082160555046</id><published>2010-10-24T18:04:00.004+02:00</published><updated>2010-10-30T12:03:59.469+02:00</updated><title type='text'>Heiraten für Turnschuhträgerinnen</title><content type='html'>Filippa Bluhm&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Heiraten für Turnschuhträgerinnen... Ein Buch, das ich normalerweise schon allein wegen des Titels nicht lesen würde. Und dann auch noch das Cover... Ein weißer Tüllrock, aus dem Beine – nein, nicht in Turnschuhen – ohne Schuhe, also barfuß, herausschauen. Plus illustrierte Blümchen! Hört man, dass ich nicht eine von denen bin, die seit ihrem dritten Lebensjahr vom Heiraten träumen? Warum ich das Buch doch gelesen hab: Meine beste Freundin hat geheiratet.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Charlotte und Georg sind ein Paar. Sie leben in Berlin und werden heiraten, denn Georg hat Charlotte einen Antrag gemacht, während er sie bei einer mitternächtlichen Fress-Attacke vor dem Kühlschrank gefunden hat. Alle sind glücklich, und das Drama nimmt seinen Lauf. Aus dem Vorhaben, eine unaufgeregte und schlichte Hochzeit zu feiern, wird ein Alptraum in weiß mit Vögelchen auf der Save-The-Date-Karte. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Normalerweise ist mir ja kein Sophie-Kinsella-Candace-Bushnell-Chick-Lit-Schinken zu blöd, wenn ich mir verregnete Abende auf der Couch versüßen will. Aber dieses Buch hat einfach nur genervt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum einen sind mir Charlotte und Georg unsympathisch. Was am Anfang ganz kurz den Anschein von unkonventionell berlinerisch hat, entpuppt sich als Paar des Grauens, das sich gern an Leberwurst vom Bunten Bentheimer Landschwein gütlich tut.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum anderen hat mich die Geschichte an sich unheimlich aufgeregt. Warum können Frauen, die sich eine klassische Zeremonie mit Einladungskarten auf weißem Büttenpapier, rosa Herzchen und Robbie Williams im Hintergrund wünschen, nicht dazu stehen? Warum tut Charlotte bloß so, als wäre sie „ganz anders“, um dann letzten Endes doch genau diese klassische Hochzeit zu bekommen und damit überglücklich zu sein? Mensch, das nervt!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Daran ändert auch nichts, dass Braut und Bräutigam des Nächtens von ihrem Fest zum Teich schlendern und ganz spontan in voller Montur hineinspringen. Im Gegenteil, das macht es noch schlimmer. Und nein, ich finde es nicht charmant, dass Georg vergisst, das Designer-Hochzeitkleid zurückzubringen, weil es um mindestens eine Nummer zu klein ist, nur damit Charlotte zwei Tage vor der Hochzeit draufkommen kann, dass sie ja gar kein Kleid hat, und jetzt – oh Wunder – doch in die 2000-Euro-Robe passt, weil sie vor lauter Aufregung und ohne es zu merken mindesten 10 Kilo verloren hat. Bitte nicht!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Noch ein Beispiel? Charlotte wird ihren Namen behalten – natürlich! Außerdem heißt Georg mit Nachnamen Link, und „Charlotte Link“ geht ja wohl gar nicht, so heißt doch eine berühmte Schriftstellerin...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So, genug geschimpft, schließlich handelt es sich nur um einen Roman, der mir ein paar Stunden meines Lebens geklaut hat. Außerdem gebe ich zu, dass ich möglicherweise auch deswegen so allergisch darauf reagiere, weil ich Angst habe, dass ich selber – sollte ich jemals das Bedürfnis verspüren, zu heiraten – ein bisschen so werden könnte wie Charlotte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;iframe frameborder="0" marginheight="0" marginwidth="0" scrolling="no" src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&amp;amp;bc1=FFFFFF&amp;amp;IS2=1&amp;amp;nou=1&amp;amp;bg1=FFFFFF&amp;amp;fc1=000000&amp;amp;lc1=951970&amp;amp;t=buchstabenpup-21&amp;amp;o=3&amp;amp;p=8&amp;amp;l=as1&amp;amp;m=amazon&amp;amp;f=ifr&amp;amp;asins=3462042084" style="height: 240px; width: 120px;"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8570023317094540820-8679869082160555046?l=buchstabenpuppe.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://buchstabenpuppe.blogspot.com/feeds/8679869082160555046/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://buchstabenpuppe.blogspot.com/2010/10/heiraten-fur-turnschuhtragerinnen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8570023317094540820/posts/default/8679869082160555046'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8570023317094540820/posts/default/8679869082160555046'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://buchstabenpuppe.blogspot.com/2010/10/heiraten-fur-turnschuhtragerinnen.html' title='Heiraten für Turnschuhträgerinnen'/><author><name>Buchstabenpuppe</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00028769734351382106</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8570023317094540820.post-2833854587318911262</id><published>2010-09-22T10:40:00.005+02:00</published><updated>2010-10-24T18:10:09.716+02:00</updated><title type='text'>Maßgeschneidert modern</title><content type='html'>&lt;b&gt;Adolf Loos&lt;br /&gt;Leben, Werk und Nebenwirkungen&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Peter Stuiber&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Wer ein Wochenende im Looshaus am Kreuzberg verbringen will und sich schimpft ein Semester Architektur studiert zu haben (ich weiß bis heute nicht wirklich warum...), sollte etwas über Adolf Loos wissen. Ein klein wenig zumindest. Da ist es mir ganz gelegen gekommen, dass bei dem Geburtstags-Geschenk-Gutschein für das Wochenende auch ein kleines Büchlein über den österreichischen Architekten dabei gewesen ist.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;Ich habe so mein Problem mit Geschichte. Nicht, weil mich unsere Vergangenheit nicht interessiert, sondern weil leider viel Geschichtliches todlangweilig aufbereitet und mir kredenzt wird. Das ist schon in der Schule so gewesen. Und deswegen kann ich weder das Mittelalter jahreszahlenmäßig einordnen, noch Zusammenhänge zwischen Personen herstellen, die vielleicht doch ganz spannend wären.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber Geschichte kann auch Spaß machen. Dazu muss entweder Jared Leto als schwuler Freund von Alexander dem Großen im Kino auftreten oder Stefan Zweig eine Biographie über Marie Antoinette schreiben. Und wenn’s Spaß macht, bleibt auch etwas hängen. Zum Beispiel, dass Goethe zu der Zeit, als Marie Antoinette nach Frankreich verheiratet wurde (1770, das ist eins weniger als mein Autokennzeichen), gerade Student war. Oder dass... nein, der Anblick von Jared Leto hat alles, was ich möglicherweise einmal über Alexander den Großen gewusst habe, wieder gelöscht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber zurück zum Thema. „Maßgeschneidert modern“ ist Geschichte, wie ich sie mag. Eingebettet in lebhaft und anschaulich erzählte Anekdoten habe ich viel über den Menschen Loos und sein Leben erfahren. Zum Beispiel, dass er ein Amerikaliebhaber gewesen ist und sogar einige Zeit dort gelebt hat. Ich weiß jetzt, dass er warmes Frühstück geliebt hat, und Ornamente gehasst. Dass er die Zwölftonmusik gemocht hat, aber nicht um der Musik Willen sondern wegen seiner Freundschaft zu Arnold Schönberg. Und ich weiß, dass er immer wie ein englischer Gentleman gekleidet gewesen ist und dreimal wesentlich jüngere Frauen geheiratet hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zur Verteidigung meiner Allgemeinbildung sei noch erwähnt, dass ich schon vor der Lektüre von „Maßgeschneidert modern“ gewusst habe, dass Adolf Loos das Café Museum eingerichtet und das für seine schmucklosen oberen Etagen berühmt gewordene Haus am Michaelerplatz entworfen hat. Aber dass er meine Abneigung gegen die „Einbrenn“ geteilt hat, finde ich viel interessanter.&lt;br /&gt;&lt;iframe frameborder="0" marginheight="0" marginwidth="0" scrolling="no" src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&amp;amp;bc1=FFFFFF&amp;amp;IS2=1&amp;amp;nou=1&amp;amp;bg1=FFFFFF&amp;amp;fc1=000000&amp;amp;lc1=C31A9A&amp;amp;t=buchstabenpup-21&amp;amp;o=3&amp;amp;p=8&amp;amp;l=as1&amp;amp;m=amazon&amp;amp;f=ifr&amp;amp;asins=3902517948" style="height: 240px; width: 120px;"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8570023317094540820-2833854587318911262?l=buchstabenpuppe.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://buchstabenpuppe.blogspot.com/feeds/2833854587318911262/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://buchstabenpuppe.blogspot.com/2010/09/mageschneidert-modern.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8570023317094540820/posts/default/2833854587318911262'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8570023317094540820/posts/default/2833854587318911262'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://buchstabenpuppe.blogspot.com/2010/09/mageschneidert-modern.html' title='Maßgeschneidert modern'/><author><name>Buchstabenpuppe</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00028769734351382106</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8570023317094540820.post-8653276602106173740</id><published>2010-09-12T16:12:00.003+02:00</published><updated>2010-09-22T10:42:06.422+02:00</updated><title type='text'>The Hunger Games – Mockingjay</title><content type='html'>Suzanne Collins&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Es ist vorbei. Das dritte Buch aus der Hunger-Games-Trilogy ist gelesen. Und auch inhaltlich hat Suzanne Collins ihre Geschichte zu einem Ende gebracht. Zu einem guten? Na ja, das kommt darauf an, aus welchem Blickwinkel man die Geschehnisse in Panem betrachtet. Und auch darauf, wie man Blutvergießen und Brutalität – auch wenn es für „die gute Sache ist“ – generell beurteilt.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;Katniss hat ihre zweiten Hunger Games überlebt. Die Rebellen – organisiert vom ausgerottet geglaubten District 13 – haben nicht nur alle Bezirke sondern auch das Capitol unterwandert und die Spiele dieses mal frühzeitig beendet. Nicht nur Katniss, sondern auch einige der anderen Teilnehmer konnten gerettet werden. Peeta ist leider nicht unter ihnen, er wurde vom Capital gefangen genommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Rebellion nimmt ihren Lauf. Fast alle Bezirke von Panem sind im Kampf gegen die grausamen Machthaber vereint. Aber Kämpfen und Sterben machen mürbe. Und weil Katniss mit ihrer Aufmüpfigkeit und naiven Unerschrockenheit den Aufstand erst ausgelöst hat, soll auch sie es sein, die den Rebellen neuen Mut macht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das siebzehnjährige Mädchen wird wieder inszeniert und instrumentalisiert – diesmal eben von der anderen Seiten. Von den Guten. Aber je weiter ich im Roman gekommen bin, desto mehr habe ich daran gezweifelt, dass die vermeintlich Guten, die Rebellen, die, die sich eigentlich für Freiheit und Gerechtigkeit einsetzen, ihren Idealen überhaupt treu bleiben werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie ich beim Lesen, zweifelt auch Katniss. Irgendwann weiß sie nicht mehr, ob ihre Freunde auch auf der richtigen Seite stehen. Auf einmal haben alle eine andere, eine eigene Interpretation von richtig. Und plötzlich steht das Mädchen wieder allein da und muss Entscheidungen treffen, für die man mit siebzehn Jahren definitiv noch zu jung ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Hunger-Games-Trilogy ist ein Märchen, aufregend, spannend und schön. Sie ist nach dem gleichen Muster gestrickt, wie so viele erfolgreiche Fantasy-Geschichten: Es kämpft das Gute gegen das Böse und ein Underdog, ein Noname wird zum Helden. Suzanne Collins hat das Rad nicht neu erfunden, aber das haben „Der Herr der Ringe“ und „Avatar“ auch nicht. Und ich hab’s schon in meiner Besprechung zum ersten Band erwähnt: Ich bin schon gespannt, wann wir Katniss und die berauschende Welt von Panem im Kino bewundern können.&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &lt;br /&gt;&lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&amp;bc1=FFFFFF&amp;IS2=1&amp;nou=1&amp;bg1=FFFFFF&amp;fc1=000000&amp;lc1=B31F81&amp;t=buchstabenpup-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;m=amazon&amp;f=ifr&amp;asins=1407109375" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8570023317094540820-8653276602106173740?l=buchstabenpuppe.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://buchstabenpuppe.blogspot.com/feeds/8653276602106173740/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://buchstabenpuppe.blogspot.com/2010/09/hunger-games-mockingjay.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8570023317094540820/posts/default/8653276602106173740'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8570023317094540820/posts/default/8653276602106173740'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://buchstabenpuppe.blogspot.com/2010/09/hunger-games-mockingjay.html' title='The Hunger Games – Mockingjay'/><author><name>Buchstabenpuppe</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00028769734351382106</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8570023317094540820.post-7174843528299743552</id><published>2010-08-31T16:31:00.002+02:00</published><updated>2010-09-12T16:15:00.955+02:00</updated><title type='text'>Der andere Garten</title><content type='html'>Francis Wyndham (aus dem Englischen von Andrea Ott)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Nachdem ich mich wochenlang wie blockiert gefühlt und keinen Zugang zu einem Buch gefunden habe, ist die Freude über das Eintreffen von „Der andere Garten“ groß gewesen. Klein und fein – oder besser gesagt dünn und übersichtlich – ist mir der Roman ideal erschienen, mich wieder dem Geschriebenen zuzuwenden. Doch leider habe ich mich richtig bemühen müssen, während des Lesens bei der Sache zu bleiben. Schuld daran ist aber mit Sicherheit nicht die Eleganz Francis Wyndhams, sondern eher meine momentane Gemütsverfassung. Irgendwann werde ich „Der andere Garten“ noch einmal lesen müssen.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;An diesem Punkt meiner Buchbesprechungen stelle ich gerne die handelnden Personen vor. Schwierig im aktuellen Fall – ich weiß nicht, wie der Ich-Erzähler heißt, und das liegt denke ich nicht daran, dass ich beim Lesen etwas unaufmerksam war. Auf jeden Fall erzählt uns ein junger Mann etwas aus seinem Leben in England Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch die Handlung des Romans lässt sich kaum beschreiben, denn Francis Wyndham schildert Episoden aus dem Alltag des heranwachsenden Jünglings. Wie dieser zum Beispiel Wehrdienst leistend Wache schiebt oder sich in Lady Connies Lazarett-Villa nicht und nicht von einem gebrochenen Knöchel erholt. Wie er Briefe von dem an Schwindsucht leidenden Freund und Kunststudenten Dennis Bellamy aus dem Krankenhaus bekommt oder wie Tante Dodo nicht nur vorübergehend in Love’s Cottage im anderen Garten – dem auf der anderen Seite der Straße – einzieht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am meisten allerdings erfährt man über Kay. Sie ist die ungeliebte Tochter der Demarests – einer etwas speziellen Familie in der Nachbarschaft. Sybil und Charlie sind geschieden, leben aber zusammen in einem Haus am Land. Schuld an diesem zu ertragenden Zustand ist der Mangel an Geld – an der Börse gemacht war es plötzlich wieder verloren. Sandy, Kays jüngerer Bruder, ist nicht nur Jungschauspieler von der Sorte Schönling sondern auch noch Kriegsheld und erklärter Liebling eigentlich aller, die ihn kennen lernen. Und Kay, ja Kay ist 35, unverheiratet, chronisch antriebslos, von ihren Eltern eher schlecht als recht geduldet und liebt es, in der Sonne zu liegen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zwischen Kay und dem jungen Ich-Erzähler entwickelt sich eine Freundschaft, die auf den ersten Blick eigenartig anmutet. Beide sind Außenseiter, die nirgendwo so recht hinpassen, die aber lernen, sich gegenseitig zu vertrauen. Dass Kay 15 Jahre älter ist als ihr junger Freund, würzt die Geschichte zwar mit etwas Skurrilität, tut aber wegen ihres kindlichen, fast naiven aber dann doch wieder abgebrühten Wesens nichts zur Sache.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Der andere Garten“ ist trotz meiner Konzentrationsprobleme schnell gelesen gewesen, denn die Geschichte ist leicht wie ein Schmetterling, der geschwind vorbeiflattert, aber doch ein bisschen die Seele berührt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Lieblingszitat:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;„Ich fühle mich wie ein Paket mit dem Stempel ‘Unzustellbar – zurück an den Absender’, und zwar ein ziemlich ramponiertes. Oder als wäre ich aus einem Gefängnis oder einer Klapsmühle oder so bedingt entlassen worden, auf Bewährung oder wie das heißt.“&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &lt;br /&gt;&lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&amp;bc1=FFFFFF&amp;IS2=1&amp;nou=1&amp;bg1=FFFFFF&amp;fc1=000000&amp;lc1=C51DA4&amp;t=buchstabenpup-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;m=amazon&amp;f=ifr&amp;asins=3908777577" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8570023317094540820-7174843528299743552?l=buchstabenpuppe.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://buchstabenpuppe.blogspot.com/feeds/7174843528299743552/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://buchstabenpuppe.blogspot.com/2010/08/der-andere-garten.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8570023317094540820/posts/default/7174843528299743552'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8570023317094540820/posts/default/7174843528299743552'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://buchstabenpuppe.blogspot.com/2010/08/der-andere-garten.html' title='Der andere Garten'/><author><name>Buchstabenpuppe</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00028769734351382106</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8570023317094540820.post-2392689384000200360</id><published>2010-08-15T14:12:00.001+02:00</published><updated>2010-08-31T16:32:36.965+02:00</updated><title type='text'>Letzte Reise</title><content type='html'>Anna Enquist (aus dem Niederländischen von Hanni Ehlers)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Romane und Biografien über Berühmtheiten gibt es wie Sand am Meer. Heute ist nicht zuletzt durch das Internet oft auch das Leben ihrer Familienmitglieder und Freunde zur Genüge dokumentiert. „Letzte Reise“ ist eines der selteneren Werke über die Frau hinter dem erfolgreichen Mann. Die Geschichte, die Anna Enquist zwischen belegten Tatsachen spinnt, hat mich in das Leben von Elizabeth Cook blicken lassen. Und was Captain James Cooks Frau so mitgemacht hat, zieht sich stellenweise wie ein Kaugummi. Ich befürchte allerdings, so erschreckend trostlos wird ihr Dasein wohl auch gewesen sein.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Captain James Cook entdeckt im 18. Jahrhundert die Südsee und bekämpft als erster an Bord seiner Schiffe erfolgreich den Skorbut. Mit seinen aufregenden und geschichtsträchtigen Expeditionen ist er jahrelang unterwegs, kartografiert seine Entdeckungen, lernt fremde Kulturen kennen und trifft sogar Menschenfresser. Er ist in seinem Element. Meistens hat er drei oder gar vier Jahre lang keinen Kontakt zu seiner Familie.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Elizabeth Cook ist eine intelligente Frau. Sie unterstützt ihren berühmten Gatten, wo sie nur kann – sei es beim Verfassen seiner Reiseberichte oder mit Ihrer Meinung zu Diesem und Jenem. Aber hauptsächlich besteht ihr Leben aus Kinder kriegen, Kinder begraben, trauern und warten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es fällt mir schwer, mir eine Meinung zu Anna Enquists „Letzte Reise“ zu bilden. Auf der einen Seite habe ich die farbenprächtigen Passagen zu den Reisen James Cooks gemocht, die Einstellung von Elizabeths Mutter Mary zu Alkohol („Du solltest mehr trinken, du siehst käsig aus.“) hat mir so manches Grinsen entlockt und die Liebe Elizabeths zu ihrem Sohn Nat erzeugt auch jetzt noch angenehme Wärme in mir.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber dass Elizabeth die Einsamkeit schwer zu ertragen scheint, hat mich auf der anderen Seite ein bisschen ungehalten gemacht. Hätte sie eben keinen Seefahrer geheiratet! Auch dass ihre Trauer um die einzige Tochter Elly ihr Leben dominiert, sie den Tod ihrer Söhne George und Josef aber gerade mal registriert, hat mich gelinde gesagt wütend gemacht. Und dass sich die am Klappentext angekündigte Affäre auch noch als quasi nicht existent entpuppt, hat mich maßlos enttäuscht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielleicht liegt es aber gar nicht an Elizabeth, sondern an der Schilderung des Lebens einer Frau im 18. Jahrhundert generell, dass mein emanzipiertes Gehirn diese heftige Reaktanz erzeugt. Gegen das Ertragen, das Erdulden und das Haushüten bin ich nun mal allergisch. Vielleicht hätte ich mich mit dem Inhalt des Romans aber stärker anfreunden können, wenn die Geschichte unmittelbarer erzählt wäre. Besser hätte mir gefallen, Elizabeths Leben aus der Ich-Perspektive erzählt zu bekommen. Dann hätte ich vielleicht mehr verstanden und eher mitgefühlt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Lieblingszitat:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;„Wenn man etwas will, wird man nur enttäuscht“, sagte sie. „Es läuft immer anders. Du trägst dich mit irgend etwas, ich sehe es dir an. So bist du immer gewesen, schon als kleines Mädchen. Du hast Pläne, du weißt, wie du es haben möchtest. Das macht dich verletzbar, Kind. Jetzt hast du die Bescherung.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &lt;br /&gt;&lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&amp;bc1=FFFFFF&amp;IS2=1&amp;nou=1&amp;bg1=FFFFFF&amp;fc1=000000&amp;lc1=A31B82&amp;t=buchstabenpup-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;m=amazon&amp;f=ifr&amp;asins=3442737761" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8570023317094540820-2392689384000200360?l=buchstabenpuppe.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://buchstabenpuppe.blogspot.com/feeds/2392689384000200360/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://buchstabenpuppe.blogspot.com/2010/08/letzte-reise.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8570023317094540820/posts/default/2392689384000200360'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8570023317094540820/posts/default/2392689384000200360'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://buchstabenpuppe.blogspot.com/2010/08/letzte-reise.html' title='Letzte Reise'/><author><name>Buchstabenpuppe</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00028769734351382106</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8570023317094540820.post-3761389198607785175</id><published>2010-08-07T21:47:00.003+02:00</published><updated>2010-08-15T14:14:33.846+02:00</updated><title type='text'>Das Leben der Wünsche</title><content type='html'>Thomas Glavinic&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;&lt;br /&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Stell dir vor, du hast drei Wünsche frei. Was wünschst du dir? Und wenn dir dann der Wunsch nach unendlich vielen Wünschen erfüllt wurde, was wünschst du dir dann? Janos ist in genau dieser Situation. Obwohl, eigentlich glaubt er, dass ihn der nach Bier stinkende Mann im Park verarscht hat. Drei Wünsche... Blödsinn, sowas gibt’s ja nur im Märchen. Aber dann passieren eigenartige Dinge und man beginnt zu ahnen, was Janos sich unterbewusst wirklich wünscht.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Janos ist fünfunddreißig, arbeitet in einer Werbeagentur, ist verheiratet mit Helen und hat zwei Söhne, Tom und Chris. Und dann ist da noch Marie, seine Affäre, oder vielmehr die Frau, die er wirklich liebt. Und als Janos dem Mann mit den drei Wünschen begegnet, denkt er eigentlich, der wäre ein Detektiv, den Maries Mann auf ihn angesetzt hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber es stellt sich heraus, dass das mit den Wünschen wirklich stimmt. Zwar nicht so platt, wie man das aus dem Märchen kennt, nicht das, was Jonas will, passiert. Es geht das in Erfüllung, was er sich wirklich ganz tief im Innersten wünscht, ohne dass Jonas den Gedanken bewusst denken muss.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schön ist das, wenn gerade die risikoreichen Aktien, die einem der Finanzberater ausreden wollte, an Wert gewinnen. Weniger schön ist das allerdings, wenn Menschen sterben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Das Leben der Wünsche“ hat mich fasziniert, genervt, nachdenklich gemacht und auch total verwirrt. Es hat mich zugerichtet wir ein Film von David Lynch, wo ich danach auch immer das Gefühl habe, nicht geradeaus denken zu können. Was sollen die Erscheinungen auf dem Berg? Und warum gibt es ständig Hochwasser? Was wünscht sich der irre Typ, damit das passiert? Liegt es an mir, dass ich das nicht verstehe? Oder ist Thomas Glavinic einfach nur wahnsinnig?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber egal, ob ich fähig bin, alle Handlungsstränge einzuordnen, was bleibt, ist eine totale Beklommenheit. Ich kann nicht aufhören, darüber nachzudenken, wie normal und alltäglich die Wünsche sind, die Jonas hat. Haben wir uns nicht alle schon einmal gewünscht, mit dem Menschen zusammen zu sein, den wir wirklich lieben? Dass alle Hindernisse auf dem Weg dorthin aus dem Weg geräumt werden? Nein, natürlich wünschen wir uns nicht, dass Menschen sterben. Aber was, wenn es einfach passieren würde, als Kollateralschaden am Weg zum Ziel. Würden wir dann an unserem Wunsch festhalten? Und würde es überhaupt etwas bringen, unseren Verstand einzuschalten?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Lieblingszitat:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;„Wieso glaubst du, dass ich dazu eine Meinung habe? Was soll ich wissen? Ich weiß gar nichts. Die meisten Fragen sind mir gleichgültig, entweder weil ich ihnen traurigerweise nicht gewachsen bin, oder weil mir ihre Beantwortung keinen Nutzen bringen würde.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&amp;bc1=FFFFFF&amp;IS2=1&amp;nou=1&amp;bg1=FFFFFF&amp;fc1=000000&amp;lc1=A11778&amp;t=buchstabenpup-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;m=amazon&amp;f=ifr&amp;asins=3446233903" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8570023317094540820-3761389198607785175?l=buchstabenpuppe.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://buchstabenpuppe.blogspot.com/feeds/3761389198607785175/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://buchstabenpuppe.blogspot.com/2010/08/das-leben-der-wunsche.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8570023317094540820/posts/default/3761389198607785175'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8570023317094540820/posts/default/3761389198607785175'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://buchstabenpuppe.blogspot.com/2010/08/das-leben-der-wunsche.html' title='Das Leben der Wünsche'/><author><name>Buchstabenpuppe</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00028769734351382106</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8570023317094540820.post-4953515063860115453</id><published>2010-07-30T11:48:00.002+02:00</published><updated>2010-08-07T21:49:11.714+02:00</updated><title type='text'>The Hunger Games – Catching Fire</title><content type='html'>Suzanne Collins&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Das erste Buch aus der Hunger-Games-Trilogy&amp;nbsp; (siehe Blogpost von 17. Juli) hab ich verschlungen und bin nach zwei Tagen fertig gewesen. „Catching Fire“ – was soll ich sagen – hab ich nach eineinhalb Tagen erledigt gehabt. In Band eins gewinnt die 16-jährige Katniss Everdeen zwar die Hunger Games – ein Spiel auf Leben und Tod – aber der Wahnsinn geht weiter. Und Band drei erscheint als Taschenbuch erst Ende August. Wie soll ich das so lange aushalten?&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Katniss hat die Hunger Games überlebt. Sie kehrt als Siegerin in ihre Heimat District 12 zurück und wird mit einem einfacheren Leben ohne Hunger belohnt. Aber sie hat durch einen unbewussten Akt der Rebellion gegen das Regime nicht nur den Hass von President Snow auf sich gezogen, sondern auch einige der unterdrückten Bewohner von Panem zu Aufständen ermutigt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;All ihr Bemühen, während ihrer Sieger-Reise durch das gesamte Land das Spiel des Capitols mitzuspielen, und so ihr Leben und das ihrer Lieben zu retten, ist umsonst. Der Aufruhr im Land wird immer größer. Die Missetäterin muss bestraft werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Hunger Games jähren sich zum 75. Mal. Das bedeutet: Quarter Quell. Alle 25 Jahre wird eine grundlegende Regel der Spiele geändert, um sie noch grausamer zu machen. Und dieses Jahr – wie es der „Zufall“ so will – werden die Teilnehmer aus den ehemaligen Gewinnern rekrutiert, um die Rebellen daran zu erinnern, dass nicht einmal die stärksten unter ihnen stark genug sind, das Capitol zu bezwingen. Katniss muss wieder in die Arena.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es war wieder spannend: neue Brutalitäten in der Arena, neue grausame Spielchen, neue Allianzen und Taktiken. Aber am aufregendsten war, dass die Spieler – diesmal ja keine Kinder, sondern ehemalige Gewinner, die mittlerweile fast alle erwachsen oder zu alten Menschen geworden sind – beginnen, sich aufzulehnen. Der Plan des Capitols geht nach hinten los.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber neben all der Grausamkeit geht es in „Catching Fire“ auch um die Liebe, um ein verwirrtes Mädchen, dem die Zuneigung von gleich zwei Jungs entschieden zu viel ist. Wofür soll Liebe auch gut sein in einer Welt, in der vorprogrammiert ist, dass die, die man liebt, einem auf perfide Weise weggenommen werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&amp;bc1=FFFFFF&amp;IS2=1&amp;nou=1&amp;bg1=FFFFFF&amp;fc1=000000&amp;lc1=A32076&amp;t=buchstabenpup-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;m=amazon&amp;f=ifr&amp;asins=1407109367" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8570023317094540820-4953515063860115453?l=buchstabenpuppe.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://buchstabenpuppe.blogspot.com/feeds/4953515063860115453/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://buchstabenpuppe.blogspot.com/2010/07/hunger-games-catching-fire.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8570023317094540820/posts/default/4953515063860115453'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8570023317094540820/posts/default/4953515063860115453'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://buchstabenpuppe.blogspot.com/2010/07/hunger-games-catching-fire.html' title='The Hunger Games – Catching Fire'/><author><name>Buchstabenpuppe</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00028769734351382106</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8570023317094540820.post-4558718705102090962</id><published>2010-07-27T11:46:00.001+02:00</published><updated>2010-07-30T11:50:21.531+02:00</updated><title type='text'>Rausch</title><content type='html'>John Griesemer (Deutsch von Ingo Herzke)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Was soll ich über dieses Buch schreiben? Normalerweise habe ich keine Probleme damit, mir eine Meinung zu einem Buch zu bilden, aber „Rausch“ von John Griesemer ist irgendwie komisch. Ist die Geschichte der Verlegung des transatlantischen Telegraphen-Kabels im 19. Jahrhundert doch spannend, und die vielen, im Buch beschriebenen Charaktere sind wirklich interessant, aber so richtig glücklich war ich mit diesem Buch trotzdem nicht. Vielleicht weil es mir ging wie beim Gute-Zeiten-Schlechte-Zeiten-Schauen: Man will immer wissen, wie es weitergeht, aber befriedigt ist man nie.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Chester Ludlow ist einer der leitenden Ingenieure bei der Verlegung des transatlantischen Telegraphen-Kabels, das Europa und Amerika miteinander verbinden soll. Dieser Job trennt ihn von seiner Frau Franny, die in Amerika bleibt, während Chester des Kabels wegen nach England geht.&amp;nbsp; Er lernt die Musikerin Katerina Lindt kennen und verliebt sich in sie, obwohl auch Katerina verheiratet ist. Das Drama nimmt – neben dem des Kabels, dessen Verlegung nicht und nicht gelingen will – seinen Lauf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Rausch“ erzählt aber nicht nur die Geschichte von Chester, Franny und Katerina, sondern auch noch von vielen anderen Personen, deren Leben das Kabel verändert hat: Katerinas Mann, Joachim Lindt, ein Österreicher, der mit der Leidenschaft Joggen seiner Zeit voraus ist und zuerst als „Der Läufer“ in London zu zweifelhaften Ruhm, später aber als Beseitiger des großen Gestanks zu Ehren kommt. Jack Trace, dessen bissige, satirische Zeichnungen des Geschehens der Zeit die Auflagen der Londoner Zeitungen steigen lassen, und der dann als Dokumentarist bei der Kabel-Verlegung dabei ist. Oder Otis Ludlow, Chesters Bruder, unglücklicher Weltenbummler, der unter in der Familie Ludlow verbreiteten epileptischen Anfällen leidet und seine Nichte Betty sterben sieht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieses Buch ist vielschichtig. Aber hunderte kleine Geschichten wollen sich nicht recht zu einem großen Ganzen fügen, sondern tingeln eher wie Episoden einer Seifenoper hintereinander her.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So findet „Rausch“ zwar zu einem Ende, das mir aber ein leicht enttäuschtes „Aha“ entlockt hat. Rausch war’s keiner, aber die 3 Euro 95 die ich für das Wühltisch-Exemplar ausgegeben habe, war’s allemal wert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Lieblings-Zitat:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;„Die Größe des Schiffes war atemberaubend. Noch nie hatte Trace etwas Derartiges gesehen – und dabei war er während des Baus unzählige Male auf der Werft gewesen. Aber jetzt an Deck zu stehen, während das Schiff den Fluss hinab ins offene Meer fuhr, gab einem das Gefühl, auf einem Stück Land zu stehen, das von der großen Insel abgebrochen war und auf See hinaustrieb.“&lt;br /&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&amp;bc1=FFFFFF&amp;IS2=1&amp;bg1=FFFFFF&amp;fc1=000000&amp;lc1=B1157C&amp;t=buchstabenpup-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;m=amazon&amp;f=ifr&amp;asins=349224226X" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8570023317094540820-4558718705102090962?l=buchstabenpuppe.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://buchstabenpuppe.blogspot.com/feeds/4558718705102090962/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://buchstabenpuppe.blogspot.com/2010/07/rausch.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8570023317094540820/posts/default/4558718705102090962'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8570023317094540820/posts/default/4558718705102090962'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://buchstabenpuppe.blogspot.com/2010/07/rausch.html' title='Rausch'/><author><name>Buchstabenpuppe</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00028769734351382106</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8570023317094540820.post-2425304044228974965</id><published>2010-07-17T10:22:00.002+02:00</published><updated>2010-07-27T11:51:22.934+02:00</updated><title type='text'>The Hunger Games</title><content type='html'>Suzanne Collins&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Ok, ich gebs zu, „The Hunger Games“ habe ich gelesen, weil ich zwischendurch auch mal was Leichtes brauche, was Spannendes, wos nur so flutscht. Und Stephenie Meyer (Autorin der Twilight Saga) empfiehlt diesen Roman mit den Worten „The Hunger Games is amazing!“. Also ran an die 454 in englischer Sprache beschriebenen Seiten! Nach zwei Tagen war ich durch, und kann nur sagen: What a rush! Buch zwei der Trilogie ist bereits bestellt.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Panem ist ein Land, das im Gebiet des einstigen Nordamerikas entstanden ist. Panem ist eine brutale Diktatur, in der jährlich die Hunger Games abgehalten werden – eine Art Big-Brother-Deathmatch im ganz großen Stil. Die 24 Teilnehmer, zwölf Mädchen, zwölf Jungs, werden aus allen Jugendlichen des Landes per Zufall ausgewählt, trainiert und dann in der Arena sich selbst überlassen. Landesweit wird live übertragen, wie die Kids hungern, frieren, gegeneinander kämpfen und – sterben. Denn das Motto lautet: Kill or be killed! Wer als letzter noch am Leben ist gewinnt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Katniss Everdeen, 16, nimmt freiwillig an den Hunger Games teil, um ihrer kleinen Schwester Prim das Leben zu retten. Sie tut das in der Gewissheit zu sterben. Doch bald stellt sich heraus, dass das harte Leben in Panems Kohleabbaugebiet District 12 sie für dieses grausame Reality Game besser vorbereitet hat, als es die meisten anderen Teilnehmer aus lebensfreundlicheren Bezirken sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was soll ich über „The Hunger Games“ sagen? Es ist ein Abenteuer. Eine fremde Welt. Märchenhaft klingende Namen, phantastische Pflanzen, Tier-Mutanten, für mich eine Erinnerung an „Avatar“, „Die Insel“ oder „Matrix“. Dass dieses Buch noch nicht verfilmt worden ist, wundert mich sowieso...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe mit Katniss mitgefiebert, die Strategie bewundert, die ihr Betreuerteam ausgearbeitet hat, mich über ihren Trainings-Score gefreut, mich davor gefürchtet, was sie in der Arena erwartet. Ich habe Freundschaft geschlossen mit Rue, der Kleinen aus District 11, und ich habe wie Katniss selbst bis zum Schluss nicht gewusst, ob Peetah, der Junge aus District 12, ihr Partner und gleichzeitig Gegner, mit offenen Karten spielt oder meisterlich blufft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„The Hunger Games“ hat mich gepackt. Nicht nur, weil die Geschichte einfach spannend ist, sondern auch weil ich mich frage: Was würde ich tun in einer Situation, in der ich gezwungen bin, ein solch grausames Spiel mitzuspielen? Töten? Oder lieber sterben? Würde ich kämpfen? Und wenn ja, gegen wen?&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&lt;iframe frameborder="0" marginheight="0" marginwidth="0" scrolling="no" src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&amp;amp;bc1=FFFFFF&amp;amp;IS2=1&amp;amp;nou=1&amp;amp;bg1=FFFFFF&amp;amp;fc1=000000&amp;amp;lc1=A11D81&amp;amp;t=buchstabenpup-21&amp;amp;o=3&amp;amp;p=8&amp;amp;l=as1&amp;amp;m=amazon&amp;amp;f=ifr&amp;amp;asins=1407109081" style="height: 240px; width: 120px;"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8570023317094540820-2425304044228974965?l=buchstabenpuppe.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://buchstabenpuppe.blogspot.com/feeds/2425304044228974965/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://buchstabenpuppe.blogspot.com/2010/07/hunger-games.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8570023317094540820/posts/default/2425304044228974965'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8570023317094540820/posts/default/2425304044228974965'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://buchstabenpuppe.blogspot.com/2010/07/hunger-games.html' title='The Hunger Games'/><author><name>Buchstabenpuppe</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00028769734351382106</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8570023317094540820.post-2118846628487726276</id><published>2010-07-14T10:47:00.003+02:00</published><updated>2010-07-19T12:45:31.513+02:00</updated><title type='text'>Zu viele Männer</title><content type='html'>Lily Brett&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Geschichten über den Holocaust lese ich normalerweise im Winter. Zu unpassend scheint mir das Schicksal all der Toten und auch der Überlebenden für den Strand. Aber über Edek, einen 81-jährigen Überlebenden des Todeslagers Birkenau, lässt es sich auch im Schwimmbad lesen. Denn seine erste Reise in die alte Heimat Polen ist nicht nur schockierend und traurig, sondern auch unverhofft witzig und rührend. Es darf auch gelacht werden!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ruth Rothwax hat Ticks. Zum Schutz vor drohenden Gefahren blinzelt sie gern fünfmal mit dem linken Auge oder tippt zehnmal mit den rechten Fuß auf. Sicher ist sicher. Ruth Rothwax hat aber auch Eltern, die den Genozid an den Juden im zweiten Weltkrieg überlebt haben. Und um herauszufinden, wie viel das mit ihren Ticks zu tun hat, hat sie schon viele Therapeuten in New York City bezahlt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit dreiundvierzig, besessen vom Laufen und Gewichtheben, seit ihrer Jugend auf Diät, schleppt sie ihren Vater Edek mit auf eine Reise nach Polen. Auf der Suche nach denen, die nicht mehr da sind, findet sie zwar keinen Frieden und viele verachtenswerte Polen, aber auch ein Stück Identität und das Porzellan ihrer Großmutter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was Ruth und ihr Vater in Polen, der alten Heimat Edeks und seiner verstorbenen Frau Rooshka, erleben, macht betroffen. Die Latrinen in Birkenau lassen nicht nur Ruth sich übergeben, mir wird beim Lesen schlecht. Die unverfrorene Habgier der Menschen, die die Wohnung von Edeks Eltern in Besitz genommen haben und sich heute noch mehr als im Recht fühlen, schnürt mir die Kehle zu. Und wenn dann noch ein laut polternder Badegast in leider zu kleiner Entfernung laut aus einem Kronen-Zeitungs-Artikel über Einwanderer vorliest und mit stolzgeschwellter Brust verkündet: „I hoss die ganzen Tiakn! Wenn i den nächsten siag...“, treibt es mir die Tränen in die Augen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber wenn dann Edek seine wütende Tochter mit seinem etwas eigenwilligen Einwanderer-Englisch beruhigt („Reg dich runter, Ruthie!“), dann kann auch ich wieder schmunzeln. Offensichtlich gibt es nicht nur in Polen sondern auch am Neufeldersee „Bißbrüder“ und „Gezündel“ (mehr Schimpfwörter hat Edek nicht auf Lager).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich liebe dieses Buch. Aber was es meiner Meinung nach nicht gebraucht hätte, ist Ruths stille Zwiesprache mit der Stimme von Rudolf Höß, dem einstigen Lagerkommandanten von Auschwitz. Ich bin nicht ganz dahinter gekommen, was mir das sagen will, aber es ist gut zu wissen, dass er in der Hölle schmort – besser gesagt im Zweiten Himmelslager – und dort ein Sensibilitätstraining absolvieren muss.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Lieblingszitat (eines von vielen):&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;„Niemand will sich eingestehen, daß Tantchen oder Onkel, Opa oder Oma Mörder gewesen sein könnten. Niemand will wahrhaben, dass die eignen Eltern von der Ermordung anderer Leute profitiert haben könnten. Leute, die man kennt, will man nicht in so einem Licht sehen.“ Sie hielt inne, um Luft zu holen. „Niemand will wahrhaben, dass irgend jemand zu diesen Dingen fähig war“, sagte sie. „Zu all diesen Morden. Zu all diesem Haß.“&lt;br /&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;iframe frameborder="0" marginheight="0" marginwidth="0" scrolling="no" src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&amp;amp;bc1=FFFFFF&amp;amp;IS2=1&amp;amp;nou=1&amp;amp;bg1=FFFFFF&amp;amp;fc1=000000&amp;amp;lc1=A1196C&amp;amp;t=buchstabenpup-21&amp;amp;o=3&amp;amp;p=8&amp;amp;l=as1&amp;amp;m=amazon&amp;amp;f=ifr&amp;amp;asins=3518460137" style="height: 240px; width: 120px;"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8570023317094540820-2118846628487726276?l=buchstabenpuppe.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://buchstabenpuppe.blogspot.com/feeds/2118846628487726276/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://buchstabenpuppe.blogspot.com/2010/07/zu-viele-manner.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8570023317094540820/posts/default/2118846628487726276'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8570023317094540820/posts/default/2118846628487726276'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://buchstabenpuppe.blogspot.com/2010/07/zu-viele-manner.html' title='Zu viele Männer'/><author><name>Buchstabenpuppe</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00028769734351382106</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8570023317094540820.post-8008397322181614654</id><published>2010-07-04T20:36:00.011+02:00</published><updated>2010-07-19T12:50:11.578+02:00</updated><title type='text'>Das Einstein-Mädchen</title><content type='html'>Philip Sington (Deutsch von Sophie Zeitz)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;„Was ist denn das für ein Frauen-Zeug?“ habe ich mir anhören dürfen, nachdem mein Freund einen schnellen Blick auf Titel und Cover von „Das Einstein-Mädchen“ geworfen hatte. Doch dieser Roman hat mit dem Chick-lit-Genre genau nichts gemein. Vielmehr handelt es sich um ein wunderschönes, zum Teil aufwühlendes Portrait zweier Menschen in der Zeit zwischen Krieg und aufkeimendem Nationalsozialismus.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dr. Martin Kirsch, Verlobter der gut situierten Alma und Bruder des im Krieg gefallenen Max, ist von Beruf Psychiater an der Charité in Berlin. Sein etwas dröges und von einer heimlichen schweren Krankheit überschattetes Leben verändert sich dramatisch, als ein Mädchen bewusstlos im Wald in der Nähe von Berlin gefunden wird. Aus dem Koma erwacht, wird dieses Mädchen Patientin von Dr. Kirsch – es leidet an Amnesie.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer ist die junge Frau mit dem fremdländischen Akzent? Was hat es mit der Einladung zu einem Vortrag von Prof. Einstein auf sich, die mit ihr im Wald gefunden wurde? Hat es Dr. Martin Kirsch mit einer Hochstaplerin zu tun? Mit einer Geisteskranken? Oder mit einer Frau, die nicht nur die Welt vergessen hat sondern auch von der Welt vergessen wurde?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn Zeitgeschichte und Fiktion einander treffen, entstehen oft durch Erfundenes aufgefettete Biographien von langweiligen Berühmtheiten (wäre deren Leben so interessant, bedürfte es keiner erdachten Geschichten). Oder das Ergebnis sind Romanhandlungen, die in ein gut recherchiertes aber für die Geschichte unnötiges zeitgeschichtliches Umfeld eingebettet sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Das Einstein-Mädchen“ ist keines von beidem. Es erzählt, wie das Leben eines Familienmitglieds von Albert Einstein, von dem die Öffentlichkeit kaum etwas weiß, ausgesehen haben könnte. Es erzählt aber auch die Geschichte von zwei schwarzen Familien-Schafen: die eines höchst talentierten Mädchens, das der Moral des beginnenden zwanzigsten Jahrhunderts und der Brutalität seines Vaters trotzt, und die von Dr. Martin Kirsch, der zwar erfunden aber für mich Synonym für viele Menschen ist, die im Europa der Dreißigerjahre nicht nur versucht haben, über die Runden zu kommen, sondern auch das Richtige zu tun.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-weight: bold;"&gt;Lieblingszitat:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;„Die Schwerkraft der Innenwelt; in bestimmten Zuständen war sie unwiderstehlich, verzerrte die Geometrie des bewussten Denkens, die geraden Linien und rechten Winkel. Erinnerungen liefen im Kreis, außerstande, ein Ziel zu erreichen. Ohne die Disziplin der Chronologie überkreuzten sie einander, liefen rückwärts, stellten die grundlegende Logik von Ursache und Wirkung auf den Kopf. Anwesenheit, Entgleiten, Abwesenheit, das war das Bild, das er vom Wahnsinn hatte: eine Art Verschwinden.“&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;iframe frameborder="0" marginheight="0" marginwidth="0" scrolling="no" src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&amp;amp;bc1=FFFFFF&amp;amp;IS2=1&amp;amp;nou=1&amp;amp;bg1=FFFFFF&amp;amp;fc1=000000&amp;amp;lc1=AB1779&amp;amp;t=buchstabenpup-21&amp;amp;o=3&amp;amp;p=8&amp;amp;l=as1&amp;amp;m=amazon&amp;amp;f=ifr&amp;amp;asins=3423247835" style="height: 240px; width: 120px;"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8570023317094540820-8008397322181614654?l=buchstabenpuppe.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://buchstabenpuppe.blogspot.com/feeds/8008397322181614654/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://buchstabenpuppe.blogspot.com/2010/07/das-einstein-madchen.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8570023317094540820/posts/default/8008397322181614654'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8570023317094540820/posts/default/8008397322181614654'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://buchstabenpuppe.blogspot.com/2010/07/das-einstein-madchen.html' title='Das Einstein-Mädchen'/><author><name>Buchstabenpuppe</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00028769734351382106</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8570023317094540820.post-452738829353389212</id><published>2010-06-30T10:18:00.006+02:00</published><updated>2010-07-19T12:49:49.064+02:00</updated><title type='text'>Werbevoodoo</title><content type='html'>Wondraks zweithärtester Fall&lt;br /&gt;Ono Mothwurf&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;„Werbevoodoo“ hat mich – eine sich von der Werbebrache abgewendet habende, arbeitslose Ex-Werberin – schon allein wegen des Titels gereizt. „Werbevoodoo“ ist aber viel mehr als eine gelungene Darstellung der Wirklichkeit in Werbeagenturen. Es ist ein Kriminalroman, der phasenweise packt und mitreißt, der mich schlussendlich aber mehr durch die sympathische Darstellung des Kriminalhauptkommissars Wondrak, eines in Bayern lebenden Österreichers mit norwegischen Wurzeln, amüsiert hat als durch die beschriebenen Kriminalfälle.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Während Thomas Wondrak, Kriminalhauptkommissar in Fürstenfeldbruck, damit beschäftigt ist, die von niemandem vermisste aber abgängige Kurierfahrerin und Teilzeit-Telefonsex-Anbieterin Clara Braunstätter zu finden, macht ihn seine Katze auf einen Fall aufmerksam, der eigentlich gar keiner ist. Doch wenn in einer Starnberger Werbeagentur die Angestellten reihenweise an Schlaganfällen sterben, kann das nicht mit rechten Dingen zugehen. Ob es etwas mit schwarzer Magie zu tun hat? Oder mit einer Studie zur Messung der Hirnströme bei Kreativen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ono Mothwurf braucht in „Wondraks zweithärtestem Fall“ für meinen Geschmack ein bisschen lang, bis man weiß, worum es überhaupt geht. Diese Zeit hat er mir aber mit Werber-Geschichten versüßt, die das Leben tatsächlich so schreibt. Nachtschichten, Ausbeutung von Praktikanten und rauschende Feste haben mich an meine eigene Zeit als Werberin erinnert und nicht nur einmal zum Schmunzeln gebracht. Denn im Gegensatz zu „39,90“, dem drogengetränkten, halluzinatorischen Machwerk von Frederic Beigbeder schafft es „Werbevoodoo“, die Werbebranche so darzustellen, wie sie tatsächlich ist: hart aber ungerecht mit der Richtigen Dosis Drogen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch der charmante Wondrak hat mir zwei Nachmittage versüßt. Das liegt wahrscheinlich daran, dass er mehr mit Frauen (Sophie die Kollegin, Marianne die Nachbarin, Charlotte die Katze), mit dem Klub der Unzufriedenen und der Crema seines Espressos beschäftigt ist als mit seinen Fällen und daran, dass er genau wie ich nicht „Schorle“ sagen kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was bei all den Daumen-Hochs aber leider zu kurz kommt, ist der Kriminalfall, beziehungsweise die Fälle – es sind ja sogar zwei. Die lösen sich irgendwie nebenbei und werden mir weniger in Erinnerung bleiben als die 5M-Methode zur Herstellung perfekten Kaffees.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: black;"&gt;Lieblingszitat:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;„Sogar hier, an den Schmutzrändern, im Gewerbegebiet, wo man sonst gern ein wenig Schwarz unter den Fingernägeln trägt, war Starnberg herausgeputzt.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &lt;br /&gt;&lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&amp;bc1=FFFFFF&amp;IS2=1&amp;nou=1&amp;bg1=FFFFFF&amp;fc1=000000&amp;lc1=AB1A73&amp;t=buchstabenpup-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;m=amazon&amp;f=ifr&amp;asins=383921033X" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8570023317094540820-452738829353389212?l=buchstabenpuppe.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://buchstabenpuppe.blogspot.com/feeds/452738829353389212/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://buchstabenpuppe.blogspot.com/2010/06/werbevoodoowondraks-zweithartester-fall.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8570023317094540820/posts/default/452738829353389212'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8570023317094540820/posts/default/452738829353389212'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://buchstabenpuppe.blogspot.com/2010/06/werbevoodoowondraks-zweithartester-fall.html' title='Werbevoodoo'/><author><name>Buchstabenpuppe</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00028769734351382106</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8570023317094540820.post-1840631746602045178</id><published>2010-06-30T09:47:00.012+02:00</published><updated>2010-07-19T12:52:44.333+02:00</updated><title type='text'>Berlin Alexanderplatz</title><content type='html'>&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;(Alfred Döblin&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn mich in den letzten drei Wochen – ja, so lang habe ich für „Berlin Alexanderplatz“ gebraucht – jemand gefragt hat, was ich grade lese, war meine Antwort immer: „Ich lese nicht, ich quäle mich.“ Nach einem Berlin-Wochenende habe ich mir diesen Klassiker eingebildet. Muss man mal gelesen haben. Also habe ich mich wie der Protagonist selbst durch Franz Biberkopfs Leben in Berlin gequält, und eine Geschichte entdeckt, die mich nachdenklich gemacht hat und für die es sich möglicherweise doch lohnt, sich ein bisschen anzustrengen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;&lt;br /&gt;Franz Biberkopf wird nach vier Jahren Einsitzen aus der Haftanstalt Tegel entlassen, nachdem er im Affekt seine Braut Ida getötet hat. Franz schwört, von nun an ein anständiges Leben zu führen. Aber die Menschen, die er trifft, und das Leben in Berlin der späten Zwanzigerjahre machen diese Mission schier unmöglich. Man meint fast, es ist Franzens Schicksal, ein Ganove zu sein, obwohl er sich anfänglich eigentlich ziemlich bemüht.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;Natürlich holt ihn das Verbrechen ein. Auf kleine Gaunereien folgen Einbruch und Gewalt, er kommt selbst unter die Räder, wird fast getötet und verliert dabei einen Arm. Franz ergibt sich in sein vermeintliches Schicksal, es hat doch sowieso keinen Sinn zu kämpfen. Zu guter Letzt geschieht ein Mord, den Franz zwar nicht begeht, aber so ganz unschuldig daran ist er wohl nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;„Berlin Alexanderplatz“ nervt. Nicht nur, weil der Protagonist ein anständiges Leben führen will, aber ständig Dinge tut, mit denen er sein Vorhaben selbst boykottiert, nein, auch der Stil des Buches hat mir so manches „Meine Güte!“ entlockt. Dabei sind der gewöhnungsbedürftige Berliner Dialekt und die Sätze, die manchmal von korrekter Grammatik weit entfernt sind, noch das Angenehmste. Philosophische Abhandlungen, eingeschobene Lieder und Gedichte sowie Anlehnungen an Geschichte und Mythen von Hiob bis zur Hure Babylon haben es mir schwer gemacht, bei der Sache zu bleiben. Das kann aber natürlich auch daran liegen, dass dieser Roman für höher gebildete Intellektuelle und nicht für Mädchen wie mich geschrieben ist.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dass ich es aber getan habe, also dass ich bei der Sache geblieben bin und das Buch nicht weggelegt habe – das tut man nicht, das habe ich überhaupt erst ein einziges Mal über mich gebracht – dass ich „Berlin Alexanderplatz“ also zu Ende gelesen habe, hat sich gelohnt. So oft ich bei Büchern nach der berühmten „Moral der G’schicht“ suche, so klar hat sie mir Alfred Döblin auf seinen letzten Seiten aufgezeigt. Und er hat mich nachdenken lassen über Menschen, die immer nur an sich selbst denken und dann staunen, wenn das Leben nicht so einfach ist, wie sie das gerne hätten. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was ich bei den letzten Sätzen des Buches gefühlt habe, war nicht wie erwartet Erleichterung, dass das Martyrium endlich ein Ende hat, sondern es war die Sentimentalität, die mich immer befällt, wenn ich von einem guten Buch Abschied nehmen muss.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;iframe frameborder="0" marginheight="0" marginwidth="0" scrolling="no" src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&amp;amp;bc1=FFFFFF&amp;amp;IS2=1&amp;amp;nou=1&amp;amp;bg1=FFFFFF&amp;amp;fc1=000000&amp;amp;lc1=A5237F&amp;amp;t=buchstabenpup-21&amp;amp;o=3&amp;amp;p=8&amp;amp;l=as1&amp;amp;m=amazon&amp;amp;f=ifr&amp;amp;asins=3423002956" style="height: 240px; width: 120px;"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8570023317094540820-1840631746602045178?l=buchstabenpuppe.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://buchstabenpuppe.blogspot.com/feeds/1840631746602045178/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://buchstabenpuppe.blogspot.com/2010/06/berlin-alexanderplatz-alfred-doblin.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8570023317094540820/posts/default/1840631746602045178'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8570023317094540820/posts/default/1840631746602045178'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://buchstabenpuppe.blogspot.com/2010/06/berlin-alexanderplatz-alfred-doblin.html' title='Berlin Alexanderplatz'/><author><name>Buchstabenpuppe</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00028769734351382106</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry></feed>
